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Baustelle an der Antonienstraße im Leipziger Westen Baustelle an der Antonienstraße im Leipziger Westen

Bauboom in Leipzig

In Leipzig zeigt sich in diesem Jahr wieder, wie kaputt das Straßensystem in Leipzig ist. Überall werden Straßen aufgerissen und so etwas. Es wird mal wieder alles mögliche auf einmal gemacht. Nachholen auf Teufel komm raus. Deshalb wird der Leipziger Verkehr sich in diesem Jahr wieder an langen Schlangen anstellen müssen. Und vieles wird über das Jahr 2015 hinaus bestehen bleiben.

Das größte Chaos befindet sich derzeit im Leipziger Westen. Wenn Sie mit der Straßenbahn in den Leipziger Südwesten unterwegs sind, um nach „Grünau Süd“ oder so zu kommen, dann kommen Sie an geschlagenen drei Baustellen vorbei. Das beginnt schon in der – wie nennt man das? – Westvorstadt.

Da wird die Käthe-Kollwitz-Straße irgendwie umgebaut, sodass der Verkehr dort nicht entlang geführt werden kann. Etwas weiter stadtauswärts ist man derzeit dabei, halb Schleußig umzubauen. Leipzig hat eine „Kö“, nämlich die Könneritzstraße. Die ist alt, marode, verfallen. Und nicht mehr befahrbar, da sie runderneuert wird. Und als Hauptverkehrsader des Stadtteils bringt das natürlich große Probleme mit sich. Und noch etwas weiter draußen gibt es ja keine Antonienbrücke mehr.

Im Leipziger Osten wird derzeit die Riebeckstraße umgebaut. Das bringt Stau am Ostplatz an der Prager Straße. Und nicht zuletzt wird immernoch und das seit Jahren an der „KarLi“ gebaut. Man muss Umwege in Kauf nehmen, um im Osten und Süden dann doch noch an sein Ziel zu kommen. Leipziger sind aber geduldige Menschen und fressen auch so etwas. Aber ein bisschen viel Bautätigkeit ist es eben doch derzeit.

Es gibt noch jede Menge weitere Baustellen in Leipzig. Es ist nach wie vor so, dass Leipzig ein Straßensystem hat, das jahrzehnte lang nicht erneuert wurde. Auch 25 Jahre nach der Wende ist vieles einfach nur kaputt. Und deshalb muss gebaut werden. Es ist nur leider so, dass in Leipzig alles mögliche auf einmal passiert. Als Verkehrsteilnehmer hat man es in der „Stadt der Helden“ nicht einfach.

Diverse Baustellen werden länger als das Jahr 2015 dauern. Ein Beispiel ist die Antonienstraße, ein weiteres die „Kö“ und – seit längerer Zeit – die Karl-Liebknecht-Straße. Es ist jedem klar, dass die Bauarbeiten sein müssen. Aber hätte man nicht vor vielen Jahren schon besser planen müssen? Hätten viele Dinge nicht schon abgeschlossen sein können? Warum muss das Alles immer wieder so geballt saniert werden?

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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