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Burger King schließt Filialen

Burger King, der große Konkurrent von McDonald’s, schließt in einer Art Notaktion 89 Filialen. Die Filialen dürfen nicht weiter betrieben werden. Von jetzt auf gleich. Man hat den Kunden gegenüber eine Verantwortung, die von den Betreibern der Filialen nicht ernst genommen wurde. Man kann da die zweitgrößte Fast Food Kette der Welt verstehen. Und deshalb schreibe ich mal meine Meinung dazu auf.

Wenn ich gefragt werde, wo ich lieber einkehre, ob bei McDonald’s oder bei Burger King, dass kann ich guten Gewissens sagen: Burger King ist mir da lieber. Ich kann das nicht mal genau sagen, was der Grund dafür ist. Im Prinzip ist das doch irgendwie das Gleiche. Und wie McDonald’s legt Burger King großen Wert auf gewisse Werte, die hoch gehalten werden müssen. Ist das nicht so, müssen die Betreiber von Restaurants mit harten Konsequenzen rechnen. Burger King vergibt ja auch Franchise-Lizenzen zum Betreiben von Restaurants – wie McDonald’s auch. Tja, und diese Lizenzen können dann eben mal weg sein, wie jetzt geschehen.

Es gibt einen großen Lizenznehmer für Franchise-Lizenzen von Burger King, die Yi-Ko Holding. Und denen wurde die Lizenz weggenommen. Damit stehen 89 Filialen vor der Schließung. Es gibt eklatante Hygiene-Mängel. Und das kann sich Burger King nicht gefallen lassen. Das Problem ist eben, dass etliche Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen. Es hieß gestern irgendwie, dass 3000 Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen. Ich glaube da ja fast, dass sich da die Nachrichtenleute vertan haben. Oder was haben Sie gehört?

Ich finde es witzig, wie schnell so etwas den Weg in die Abendnachrichten findet. Hygiene sollte bei Restaurants immer groß geschrieben werden. Diverse Medien schmeißen gleich mal Artikel in Hülle und Fülle raus. Burger King macht dies und das, Burger King kommt von hier und da, das wird Yi-Ko vorgeworfen, so verhält sich Yi-Ko, das sind die Konsequenzen für Sie und so weiter und so fort. Die Medien wissen genau, dass die Leute sowas gern lesen. Und da reitet man eben das Pferd, bis es tot umfällt.

Wenn man so in der Wikipedia liest, dann scheint das Alles auf einer Reportage von Günter Walraff bei RTL zu beruhen. Ich will mich hier gar nicht an irgendwelchen Spekulationen beteiligen. Ich finde es eben nur schade, wie das alles gelaufen ist. Einerseits finde ich das Zeug bei Burger King irgendwie besser als bei McDonald’s. Andererseits kann ich den Konzern verstehen.

Schade ist es um die Mitarbeiter, die nun zwischen die Mühlsteine Lizenzgeber hier, Lizenznehmer da geraten sind. Und Yi-Ko als Lizenznehmer wird wohl stur bleiben, was man so liest. Das wirft ein ganz blödes Bild auf die gesamte Kette, was nicht ganz richtig ist. Und es wirft ein blödes Bild auf die Mitarbeiter, was wahrscheinlich gänzlich falsch ist. Auf jeden Fall bleibt ein schaler Beigeschmack.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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