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Ein verbranntes Auto - (C) jodylehigh CC0 via Pixabay.de Ein verbranntes Auto - (C) jodylehigh CC0 via Pixabay.de

Der erlaubte Einbruch ins Auto zur Rettung

Die Temperaturen steigen nun zusehends in Richtung Sommerhitze an, und ganz plötzlich wird ein Thema wieder relevant: Was ist mit Kindern und Tieren in Autos? Oft genug sieht man es ja, dass diese „mal kurz“ in Autos zurückgelassen werden, weil Eltern oder Besitzer „nur mal schnell“ was besorgen wollen. Wie oft kommt es dann dazu, dass wirklich echte Probleme für das Kind oder für zum Beispiel den Hund auftreten, weil es schlichtweg zu heiß ist? Wenn man etwas in der Art feststellt, muss man doch etwas tun können, oder?

Haben Sie das selbst noch nicht mitbekommen? Sie fahren auf den Parkplatz eines Supermarktes oder eines Discounters, nur um „mal schnell“ irgendwas dort zu besorgen. Es dauert ja nur ein paar Minuten. Der Hund kann ja so lang auf der Rückbank warten. So ähnlich ist das ja auch mit einem Kind. Das kann ja mal kurz warten. Sie schalten also den Motor aus. Und die Klimaanlage hört dann irgendwann mit dem Spektakel auf. Sie kommen dann zurück und wundern sich, warum das Auto so aufgeheizt ist, das Kind knallrot ist und der Hund nach Luft schnappt.

Innerhalb kürzester Zeit kann sich der Innenraum eines Fahrzeugs derart erwärmen, dass es gefährlich für Leib und Leben ist. Schnell ist es im Auto doppelt so heiß wie draußen oder gar noch um einiges heißer. Und weil Hunde sich nur über die Atmung regulieren, kann das fatale Folgen haben. Und Kinder sind da auch schwer gefährdet. Es kommt immer noch vor, dass es da zu Gesundheitsgefährdungen und sogar zu Todesfällen kommt. Ich kann das nach all den Jahren, die ich Auto fahre, immernoch nicht verstehe, warum Leute so etwas machen.

Ja, Passanten können da etwas tun. Wenn Sie jetzt an einem geparkten Auto vorbeikommen, wo Sie einen Hund gewaltig japsen sehen oder ein Kind wie im Delirium erscheint, dürfen Sie sogar die Fahrzeugscheibe einschlagen, um hier helfend eingreifen zu können. In Deutschland ist das durch das Bürgerliche Gesetzbuch im Paragraphen §228 und im Strafgesetzbuch im Paragraphen §34 geregelt. Damit ist zumindest sichergestellt, dass dem Tier oder dem Menschen geholfen werden kann.

Interessantes hierzu habe ich hier gefunden. Man darf nun einmal nicht das halbe Auto zertrümmern und dann sich selbst überlassen. Es ist daher wichtig, dass man sich informiert, wie man sich im Zweifelsfall verhalten soll. Im verlinkten Artikel ist zwar von Hunden die Rede, die im überhitzten Auto eingesperrt sind. Aber unterm Strich gilt das doch für jedes Lebewesen in einem geschlossenen Auto, oder? Man muss es nur wissen, wie man sich verhalten muss.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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