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Deutsche Wirtschafts Nachrichten und Kommentare im Blog

Ich glaube, ich muss mal eben was klarstellen, nachdem ich gesehen habe, was man als Reaktionen einfahren kann, wenn man über diese Webseite etwas kritisch berichtet. Nein, ich hatte kaum Reaktionen, als ich meine Meinung über die geschrieben habe. Da hatten andere mehr zu erdulden. Das war dann schon ein großes Tennis. Und dabei ist mir klar geworden, dass viele einfach unreflektiert einfach irgendwas in die Runde schreien und den Gehalt nicht einmal selbst nachprüfen.

Die heftigste Reaktion (die aber trotzdem nur kalter Kaffee war) auf meinen Artikel, den ich weiter oben verlinkt habe, war ein Kommentar direkt unter dem Artikel. Ein gewisser „Mister x“ erkundigte sich nach meinem Geisteszustand. Danke, mir geht es prächtig. Und ich werde keine weitere Reaktion zu diesem Unfug schreiben. Aber eins muss man wirklich einmal kommentieren, bevor es wieder in den unendlichen Welten untergeht.

Da gibt es Journalisten, denen ich in dem einen oder anderen sozialen Netzwerk folge, die haben über dieses Portal geschrieben. Und sie haben davor gewarnt, die Inhalte dort nicht allzu ernst zu nehmen. Meine Güte, wurden die dann beschimpft. Ein Journalist schrieb in seinem persönlichen Blog, warum man eben diese Webseite nicht lesen sollte. Er wurde fast als der Teufel persönlich hingestellt, als Schmierfink, der einfach nur das nachkaut, was Reuters ihm vorkaut. Und das, obwohl die Deutsche Wirtschafts Nachrichten genau Reuters als Quelle angeben.

Wie auch immer, dass man Daniel Bröckerhoff unterstellen könnte, er würde unreflektiert einfach nur wiedergeben, was ihm Nachrichtenagenturen da servieren, halte ich für nicht haltbar. Ich halte ihn für einen der fähigsten Journalisten, die wir in Deutschland haben. Er befasst sich immer tiefgehender mit einer Materie und will es immer genau wissen. Man kann also schon sagen, er weiß, wovon er da erzählt. Und obwohl ich keineswegs ein derartiger Experte bin wie er, muss ich ihm bei seiner Einschätzung voll und ganz Recht geben. Ähnliches sagt ja auch mein oben verlinkter Artikel aus. Warum man dann wegen seiner Meinung derart angegangen wird, ist mir nicht klar.

Ich verlasse mich nicht auf die etablierten Medien, auf die so genannten „Systemmedien“. Im Gegenteil, ich prüfe schon gern einmal gegen, indem ich Blogs und alternative Medien lese. Nur sehe ich die Deutsche Wirtschafts Nachrichten nicht als solche an. Am ehesten noch als Blog. Aber nicht als Medien. Medien sollen ja informieren und nicht polemisieren, es sei denn im Feuilleton oder so. Und deshalb kann ich solche Portale nicht ernst nehmen. Und damit bin ich mit dem Thema durch.

Bildquelle: Der Schreiberling – free picture by kakisky via morguefile.com

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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