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Ein Glas Milch - (C) Pezibear CC0 via Pixabay.de Ein Glas Milch - (C) Pezibear CC0 via Pixabay.de

Die Milch macht’s – Rückrufaktion ausgelöst

Milch macht müde Männer munter. Diesmal macht sie aber auch die Pferde scheu. Zumindest die Milch vom Produzenten Hochwald Foods. Es gibt einen Rückruf. Milch könnte mit Keimen belastet sein, weshalb die H-Milch aus verschiedenen Handelsketten nicht verzehrt werden sollte. Es könnten sich Unverträglichkeiten zeigen. Deshalb muss ich einfach mal darauf hinweisen.

Es soll zu einer „Unsterilität“ bei der Milchproduktion gekommen sein. H-Milch wird ultrahoch erhitzt, damit sie haltbar wird. Und hier soll es zu Problemen gekommen sein. Das soll die Hochwald Foods GmbH mitgeteilt haben. Der Produzent von Milch und Milchprodukten hat daraufhin die Handelsketten informiert und darüber einen großen Rückruf gestartet. Es handelt sich um folgende Marken und Mindeshaltbarkeitsangaben:

  • Lidl: Milbona 1,5%, MHD 27.12.2016
  • Edeka: Gut & Günstig 3,5%, MHD 27.12.2016
  • Edeka: Gut & Günstig 1,5%, MHD 27.12. bis 20.12.2016
  • Korrekt: 1,5%, MHD 27.12. bis 20.12.2016
  • Kaufland: K-Classic 3,5%, MHD 28.12.2016
  • Kaufland: K-Classic 1,5%, MHD 29.12. bis 31.12.2016
  • Netto Marken-Discount: Gutes Land 3,5%, MHD 26.12. bis 28.12.2016
  • Netto Marken-Discount: Gutes Land 1,5%, MHD 27.12. bis 30.12.2016
  • Penny: 1,5%, MHD 27.12. bis 31.12.2016

Es sind noch weitere Angaben verfügbar, mit denen Verbraucher feststellen können, ob sie vom Rückruf betroffen sind. Durch die Belastung mit Keimen, die in der Milch enthalten sein können, kann es zu Durchfall, Krämpfen und Schmerzen im Bauch sowie Übelkeit kommen. Und wer da mit Immun-Schwäche zu tun hat, sollte in jedem Fall zum Arzt gehen. Ich glaube, mit diesem Rückruf ist nicht zu spaßen. Das ist auch etwas, was man als Verbraucher alles andere als auf die leichte Schulter nehmen sollte.

Der Hersteller Hochwald Foods selbst hat eine Informationsseite geschaltet. Dort ist auch noch einmal übersichtlich dargestellt, um welche Chargen es sich handelt. Wir müssen uns hier vor Augen halten, dass nicht jede H-Milch betroffen ist. Schauen Sie also sicherheitshalber auf der Webseite von Hochwald nach, ob Sie hier wirklich handeln müssen. Und wenn, dann sollten sie vielleicht überlegen, ob ein Arzt hinzugezogen werden muss. Hier sehen Sie auch, worauf Sie achten müssen.

Ist das nun ein größeres Desaster für Hochwald und die vom Hersteller belieferten Märkte? Naja, man darf sich jetzt nicht hinstellen und laut brüllen „Nie mehr…“ oder so. Seien wir froh, dass der Mangel erkannt wurde. Produktionsfehler treten immer wieder auf. Eine absolute Produktionssicherheit gibt es nicht. Die Hersteller können dieser nur so nah wie möglich kommen. Aber durchdrehen muss hier niemand. Man bringt die Milch einfach zurück und bekommt das Geld wieder.

Es ist halt nur ärgerlich. Wer die Milch zuhause hat, soll sie nicht mehr verwenden. Weder pur, noch mit irgendetwas gemischt. Und vom Rückruf sind nur die Produkte betroffen, die auf der oben verlinkten Informationsseite von Hochwald aufgeführt sind. Schauen Sie also mal nach, ob Sie tätig werden müssen.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

3 Gedanken zu „Die Milch macht’s – Rückrufaktion ausgelöst

  1. Halt halt halt…

    Wie ist denn der Stempel von hochwald?
    Den die genannten Eigenmarken werden regional unterschiedlich bestückt.

    Im Süd /Osten ist das meist Frischli aus Weißenfels, Sachsen Milch (Müller), und aus Thüringen Osterland.

    Ergo guckt auf den Stempel!

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