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Dampflok der Molli

Ferien in Mecklenburg – 12 – Das Molli-Museum

This entry is part 12 of 13 in the series Ferien in Mecklenburg

Da wir in diesem Sommer wieder in Mecklenburg waren, kann ich ja meine Serie fortführen. Denn es gab wieder einiges zu entdecken, wie das Molli-Museum. Sie erinnern sich vielleicht, im vergangenen Jahr fuhr ich mit meiner Tochter Molli, diese alte Museumsbahn zwischen Bad Doberan und Kühlungsborn West. Nun haben wir es ein wenig weiter getrieben und statteten dem kleinen Molli-Museum im Endbahnhof Kühlungsborn-West einen Besuch ab. Es war eine kleine Reise in vergangene Tage.

Die kleine Bäderbahn verkehrt entlang der Kühlung, dem Höhenzug, der dem berühmten Ostseebad Kühlungsborn den Namen gab. Das macht sie nun seit 1886. Naja, nicht ganz, denn erst fuhr sie nur bis Heiligendamm. Also dem Nest, das zu Bad Doberan gehört und das Kliniken und ein Grand Hotel und all das beherbergt. Sonst ist da nichts in dem 300-Seelen-Dorf an der Mecklenburger Bucht.

Nach Heiligendamm kommt man durch so wohlklingende Dinge wie „Hinter Bollhagen“. Interessant ist dann ein Haltepunkt mitten auf dem Feld, der sich „Steilküste“ nennt. Dort campen die Urlauber. Weiter geht es durch die Fulgen und Brunshaupten, bis der Zug in Arendsee endet. Ja, die drei letztgenannten Örtlichkeiten sind die Ursprungsorte von Kühlungsborn, das 1938 als solches gegründet wurde. Und in Arendsee (Kühlungsborn-West) gibt es das Molli-Museum. Das sollte man sich einmal angeschaut haben, wenn man eh einmal dort ist.

Wie der Bahnbetreiber schreibt, wurde die Entscheidung für Kühlungsborn-West 1995 getroffen und dann nach und nach das Museum aufgebaut. Auf dem Bahnhofsgelände stehen Züge, und im Bahnhofsgebäude gibt es ein Café und eben jene Ausstellung. Die Exponate wurden aus den Bahnhöfen der Bäderbahn und durch Spenden zusammengetragen. So lernt man dann auch kennen, wie es mal war, bevor es Begriffe wie „ICE“ und „Fernbus“ und Co. gab.

Klar, das Museum muss unterhalten werden. Es kostet zwar keinen Eintritt, wenn man das Museum besucht. Aber die Betreiber nehmen gern kleine Geldbeträge als Spende entgegen. Und so sieht es im Museum aus. Ein Besuch ist zwar schöner als Bilder, aber einen Eindruck bekommen Sie sicherlich.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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