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Ferien in Mecklenburg – 13 – Das Schweriner Schloss

This entry is part 13 of 13 in the series Ferien in Mecklenburg

Im vergangenen Jahr war ich im Rahmen unseres Urlaubs mit meiner Tochter im Schweriner Schloss. Ich weiß, die Prinzessin hat gerufen. Möglicherweise. Da aber an der Küste an dem Tag ziemlich graues und stürmisches Wetter war, musste ich mir etwas einfallen lassen. Und also haben wir uns an dem bewussten Tag auf einen eine Stunde langen Weg gemacht, um nach Schwerin zu kommen. Und ich muss ehrlich sagen, dass es sich gelohnt hat.

Das Schweriner Schloss liegt auf einer Insel im Schweriner See mitten in der Stadt. Ich weiß noch, wie das war. Der Schweriner Verkehr ist katastrophal, ähnlich wie in Rostock. Jedenfalls war der Parkplatz für das Schloss überfüllt, weshalb wir in der Nähe in ein Parkhaus fuhren. Am Ufer des Sees ging es dann ins Schloss. Und mit Foto-Erlaubnis durfte ich auch fotografieren, wie Sie anhand der Galerie am Ende sehen können.

Der Sitz des Landtags Mecklenburg-Vorpommerns ist ein prächtiges Gebäude. Zu der Zeit wurde gerade einiges am Gebäude saniert, aber man erkannte die Pracht von „Neuschwanstein Norddeutschlands“. Über tausend Jahre soll der Prozess des Erbauens gedauert haben. Viele hundert Jahre haben die Obodriten dort geherrscht. Das war die Fürsten- und Herzogen-Dynastie von Mecklenburg. Erst 2001 erlosch die Linie Mecklenburg-Strelitz. Und seit 1990 wird im Hause wieder geherrscht, nur eben parlamentarisch.

Das Schloss ist prächtig in jeder Hinsicht. Goldene Wände, jede Menge Schmuck, Münzen, mannshohe Vasen und sonstwas. Und dabei haben wir noch nicht über den kolossalen Garten mit seiner Orangerie gesprochen. Dort nämlich befindet sich ein gigantischer Baum, der Äste hat, wie manch anderer Baum insgesamt groß ist. Alles in allem kann man mit Fug und Recht behaupten, dass das Schweriner Schloss ein Märchenschloss mit eingemietetem Landtag ist.

In der Ausstellung findet man viele Hinweise auf den Prunk und den Protz derer von Mecklenburg. Und man sieht den Niedergang. Und wer weiß, vielleicht spukt auch heute noch das Petermännchen durchs Schloss. Vielleicht treibt das Schlossgespenst auch die Alternative für Deutschland wieder aus dem Landtag. Er soll ja in den Kellergewölben hausen. Mal sehen, ob er tatsächlich mal außerhalb von Festen und Veranstaltungen in Erscheinung tritt.

Das Schweriner Schloss ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Bringen Sie Geduld und Getränke mit, machen Sie Pausen, um die Eindrücke zu verarbeiten. Denn die sind ziemlich spektakulär. Mir ist klar, dass das meine Galerie nicht so sehr rüberbringt. Deshalb sollen Sie sich das Schloss ja auch selbst mal anschauen. Es lohnt sich.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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