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Boeing 777-200ER der Malaysia Airlines wie bei MH 370 Boeing 777-200ER der Malaysia Airlines wie bei MH 370

Flug MH370 verloren?

Das verschwundene Flugzeug der Malaysia Airlines MH370 soll als verloren deklariert werden. Das hat offenbar ein Direktor der Fluggesellschaft verkündet. Ein Flugzeug, das um die 70 Meter lang ist und um die 65 Meter Flügelspannweite hat, kann partout nicht gefunden werden. Ein iPhone 6 im Vergleich dazu hat eine Bildschirmdiagonale von 12 cm und kann in der Hosentasche des Nutzers geortet werden. Ich weiß nicht, wer hier wen veralbern will. Aber so ist es nun einmal.

Nun ist also das Flugzeug seit Monaten weg. Man hat offenbar auch keine Lust mehr, danach zu suchen. Die Angehörigen sind den Offiziellen egal. Und ob das Flugzeug nicht doch noch irgendwo auftaucht, ist denen auch egal. Hauptsache, man kann jetzt endlich mal das Thema abschließen. Damit alle beruhigt in den Jahreswechsel gehen können.

Das obige Bild zeigt die Malaysia Airlines Boeing 777-200ER mit der Kennung 9M-MRO auf dem Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle 2011. Das Foto stammt aus der Wikipedia von „Laurent ERRERA“ von L’Union, Frankreich. Das Bild zeigt ein „normales“ Passagierflugzeug. Wie der Flieger aussieht, dürfte Ihnen bekannt sein. Wie bekannt ist, startete dass Flugzeug am 08. März diesen Jahres in Kuala Lumpur für seinen Flug nach Peking. Nur kam es dort nicht an.

Man hat viel gehört, gesehen und gelesen. Immer wieder heißt es, dass der Kontakt zum Flugzeug irgendwo nördlich von Indonesien in der Nähe der thailändischen Küste abriss. Und irgendwie hieß es auch immer wieder, dass man mitten über dem Indischen Ozean irgendwie was von dem Flugzeug mitbekommen haben will. Und dann sucht man vor der Küste Australiens? Folgendes Bild zeigt Ihnen mal was:

Flug MH370 mit bekannter Flugroute und ausgewählten Routen und Wegpunkten - By AHeneen [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons
Flug MH370 mit bekannter Flugroute und ausgewählten Routen und Wegpunkten – By AHeneen [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons
Also nicht, dass wir uns falsch verstehen: Das Flugzeug hob in Kuala Lumpur ab (1), gab eine ACARS-Meldung ab (2), verschwand nördlich von Malaysia vom Schirm (3) und tauchte dann kurzzeitig nördlich von Indonesien auf (4), bevor es endgültig verschwand. Zwischen 3 und 4 ist der Weg wohl nicht ganz geklärt. Aber sicher ist, dass es im Indischen Ozean, in der Nähe der Stelle, wo vor knapp 10 Jahren das schreckliche Seebeben stattfand, auf dem Militärradar geortet wurde. ACARS ist so etwas wie das Ortungssystem für Flugzeuge. Aber es wird noch komisch:

Indischer Ozean - bearbeitet - via Wikimedia Commons
IIndischer Ozean – bearbeitet – via Wikimedia Commons

Ich habe ja gerade erzählt, dass das Flugzeug nördlich von Indonesien nochmal auf dem Radarschirm aufgetaucht ist. Auf der Karte hier nebenan sehen Sie eine rote Markierung. Das ist die Stelle von der obigen Karte mit der 4. Sie wissen ja auch, dass man angeblich fieberhaft nach dem Flugzeug gesucht hat. Und wo hat man das getan? In der Nähe der Küste Australiens, ungefähr an der grünen Markierung, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.

Man hat so viel hin und her argumentiert, dass der Treibstoff nicht reichen würde und das Flugzeug deshalb dort irgendwo untergegangen sein soll. Aber was zur Hölle hat es denn ausgerechnet dort gemacht? Wäre es denn nicht logischer gewesen, wenn die oben nachempfundene Ost-West-Route weiter verfolgt wurde? Gucken Sie mal, was da links von der roten Markierung zu sehen ist.

Die große Landmasse, die in den Indischen Ozean hineinragt, ist Indien. Sie sehen aber etwas unterhalb davon eine dunkelblaue Ansammlung von Punkten. Das sind Inseln. Und zwar die Malediven. Und etwas südlicher davon das Atoll Diego Garcia. Ja, ich habe das schon öfter erwähnt. Aber ich bleibe einfach dabei: Die Maschine befindet sich auf Diego Garcia, mitten im Chagos-Archipel, südlich der Malediven mitten im Indischen Ozean.

Was da nicht alles immer wieder behauptet wird! Alles hat sich irgendwie immer auf Australien konzentriert. Millionen und Abermillionen wurden versenkt. Man hat den Meeresboden kartographiert. Nun kann auch Google Maps etwas damit anfangen. Gefunden hat man nichts. Aber was da die Ureinwohner der Malediven alles zu erzählen wussten, hat man als dummes Geschwätz abgetan. Kann mir irgendwer erzählen, wieso das so gemacht wurde?

Diego Garcia ist ein Ausweichlandeplatz für eventuelle Space Shuttle Missionen. Es beherbergt ein Weltraum-Überwachungssystem, etliche geheimdienstliche Dinge und Hangars, die groß genug für Verkehrsflugzeuge sind. Und das fällt völlig aus der Berichterstattung heraus. Aus welchem Grund? Was haben die USA zu verbergen, wenn sie doch angeblich so stark bei der Suche mithelfen wollen?

Ich will nicht so weit gehen, dass ich von „DIE DA“ erzähle. Denn irgendwie will ich mich an so etwas nicht beteiligen. Aber man kommt ja nicht umhin, dass man denkt, dass die Passagiere gezielt beiseite geschafft wurden. An Bord waren, wie ich bereits schrieb, Mitarbeiter des Halbleiter-Herstellers Freescale Semiconductors. Wer weiß, vielleicht will man ja irgendwas mit ihnen unternehmen?

Das ist alles Stochern im Nebel. Aber seltsam ist es nach wie vor, dass das Flugzeug völlig woanders gesucht wird, als dort, wo man es zuletzt geortet hat. Merkwürdig ist auch nach wie vor, dass so schnell die Geschehnisse aus den Medien verschwunden sind. Und dass nun die Fluggesellschaft die Maschine aufgibt, macht es auch nicht besser. Oder was meinen Sie?

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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