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Kann ich nun eigentlich das Dampfen empfehlen?

This entry is part 6 of 7 in the series Mein Weg zum Dampfen

Es ist ein reichliches viertel Jahr vergangen, dass ich aufs Dampfen umgestiegen bin. Es wird Zeit, ein kurzes Resümee zu ziehen. Was hat es gebracht? Würde ich es anderen empfehlen, aufs Dampfen umzusatteln? Und wie geht mein Weg weiter? Ich schreibe einfach mal drei, vier Worte auf, um meine Gedanken zu sortieren. Ich bin frohen Mutes, dass mir das gelingt. Schauen wir also mal.

Anfang Oktober 2016 bin ich endlich so weit gewesen, dass ich vom Rauchen genug hatte. Ich wollte aber auf den Genuss nicht verzichten. Und da bin ich auf das Thema eZigaretten gestoßen. Mit der Zeit hatte ich für mich heraus gefunden, was mir geschmacklich so zusagt und wie ich es am besten handhaben könnte. Denn ich muss schon sagen, dass es für einen Raucher schon eine Umstellung ist, aufs Dampfen umzusteigen.

Aber das ist alles nicht so schlimm und alles – naja, wie sagt man das – verkraftbar. Denn ich wiederhole gern mal die Vorzüge, die ich habe: Die Hände und die Sachen stinken nicht mehr nach Qualm, die Finger sind nicht mehr gelb, Mahlzeiten und Getränke schmecken intensiver, Umgebungsgerüche nehme ich intensiver wahr. Und so weiter und so fort. Ich kann also unterm Strich sagen, dass ich nur gewonnen habe, seitdem ich aufs Dampfen umgestiegen bin.

Schön ist es, dass eben auch die Wohnung nicht nach Qualm stinkt. Das ist wirklich so. Ich könnte also überall meinem Genuss nachgehen. Aber andererseits würde ich dann wahrscheinlich abends gar nicht mehr aus der Couch rauskommen, wenn ich nicht wenigstens zum Dampfen woanders hingehe. Ich habe mir einen dedizierten Platz zum Dampfen ausgesucht, obwohl ich das nicht müsste. Aber das ist schon ganz richtig so.

Ich höre ja auch immer so Gerede davon, dass das Liquid gesundheitsschädlich sein soll. Ernsthaft? Es kommen hauptsächlich Bestandteile darin vor, die sich auch in Kinderzahncreme befinden. So gesundheitsschädlich kann es nicht sein. Es gibt auch eine EU-Richtlinie, die sich auf irgendwelche Angaben bezieht. Aber eben keine Langzeitstudie. Woran hält man sich denn da fest? Es ist also so, dass das Dampfen bestimmt nicht gefährlicher ist als das Rauchen. Und ich lasse es mir gern weiter schmecken. Und ich kann es bedenkenlos an jeden Raucher weiter empfehlen.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

2 Gedanken zu „Kann ich nun eigentlich das Dampfen empfehlen?

  1. Ja, man kann sich alles schön reden. Man kann sich das Rauchen schön reden, das Dampfen, das Essen…
    Ich habe ganz aufgehört. Warum? Weil mir der Tabak ausgegangen ist. Ich war dann einfach zu faul Neuen zu kaufen und nach kurzer Zeit hat mir nichts gefehlt. Alle Rauch auf Dampf Umsteiger, die ich kenne rauchen wieder. Alle haben einen guten Grund dafür.
    Das ist jetzt nicht wirklich ein Tipp um aus einem Raucher einen Nichtraucher zu machen, aber bei mir war es so. Vom Rauch zum Dampf ist gewollt und nicht gekonnt. Schön, wenn man sich die Niederlage ins gute Licht rücken kann.
    Ich habe mir seit 4 Jahren keinen Tabak gekauft. Keine Ahnung, ob ich mir noch Tabak besorge. Ich bezeichne mich übrigens nicht als Nichtraucher, ich bin ein inaktiver Raucher. Das ist wie bei trockenen Alkoholikern.

    Trotzdem: Viel „Genuss“ beim Dampfen.

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