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Parkhotel Schloss Meisdorf Parkhotel Schloss Meisdorf

Kurzurlaub im Harz

Einmal ausklinken bitte! Man muss das mal machen. Meine Freundin und ich waren ein paar Tage im Harz. Nach knapp 30 Jahren war ich wieder dort. Und es war gut. Wir wohnten recht feudal. Wir kannten so etwas nicht, können es aber weiter empfehlen, ohne dass ich dafür Geld erhalte. Wir waren in Meisdorf, ein kleines Kaff im Unterharz. Und dort kann man jederzeit hin. Die Welt dort ist bestimmt von Bergen und von der Selke. Machen Sie einfach mal die kleine Reise mit.

Wir waren für drei Tage im Harz. In einem Nest namens Meisdorf. Aber was sollen wir sagen? Es war feudal. Das Ganze nannte sich „Parkhotel Schloss Meisdorf“. Meisdorf ist ein Ortsteil der Stadt Falkenstein, nicht weit weg von Aschersleben, Thale, Quedlinburg. Das Hotel gehört zu einer niederländischen Hotelgruppe. Da ich aber keine Werbung machen möchte, nenne ich auch keinen Namen. Google verrät es Ihnen aber.

Wir wollten einfach ein paar Tage aus dem Alltag raus. Und da ich die Gegend noch in vager Erinnerung hatte, da ich in der Schulzeit im Ferienlager dort in der Nähe war, war das eigentlich mal ein gelungener Ausstieg. Meisdorf liegt im Selketal. Die Selke ist ein kleines Flüsschen, das sich durch den Ostharz schlängelt. Dazu gibt es die Kleinbahn Selketalbahn, die sich an den Bergen entlang schlängelt. Und die Straßen und Wege führen steil auf und ab. Zumindest für die Flachland-Bewohner wie wir. Aber eine geniale Gegend ist das.

Wie Sie unten in der Galerie sehen, besteht die Gegend wirklich aus unendlich viel Grün. Ob es nun alte Bäume sind oder Wiesen oder so, als Großstadtbewohner kann man herrlich eintauchen in mutmaßlich ungetrimmte Natur. Vom feudalen Schlosshotel aus wanderten wir einfach mal los. Und gingen aufs Geradewohl einen Wanderweg entlang. Dieser stieg aus dem Selketal nach oben in Mischwald. Wir konnten Waldameisen und Schmetterlinge und allerlei Getier beobachten und sahen so manche Merkwürdigkeit wie eine einzelne historische Hauswand.

Aber man kann im Harz ja einiges erleben. So schaffte uns der Hexentanzplatz. Der ist der Stadt Thale zugehörig. Es waren noch die Spuren der vergangenen Walpurgisnacht zu sehen. Aber die Händler waren da und boten ihren Hexen, Taschen, Eis und was auch immer an. Und man bekam „Harzer Fichteln“ zu essen, eine Art Bratwurst, die mit Fichtennadeln „gewürzt“ ist. Wenn Sie mal dort in der Gegend sind, essen Sie die mal, die schmecken ganz erstaunlich und so völlig anders als gewöhnliche Bratwürste.

Mein Lieblingsausblick am Hexentanzplatz ist der Blick zur anderen Seite auf die schroffe Felswand namens „Rosstrappe“. Man erkennt an der Gegend, welche Gewalten wirkten, als das Gebirge mit ungeheurer Kraft gefaltet wurde. Tief unten im Bodetal hat man dann die Möglichkeit zu einiger Aktivität, die man mit einer Seilbahn erreicht. Und das Bergtheater dort lädt zum Beobachten der Proben der Schauspieler ebenso ein wie der Blick über den gesamten Unterharz.

Der Harz hat natürlich noch mehr zu bieten. Ein winziges Schloss in der Kleinstadt Harzgerode, das unnötigerweise dem Verfall preisgegeben wurde und nun über Spenden und niedliche Schlossführungen finanziert wieder saniert werden soll. Das uralte Quedlinburg mit seinem Schloss und dem Dom, beides zentral in der Stadt und doch über allem thronend. Die Burg Falkenstein, die nur zu Fuß erreichbar ist. Und so viele Sehenswürdigkeiten. Ein Besuch im „Zauber des Harz“ lohnt sich eigentlich immer.

Wo man im Harz wohnt, ist eigentlich egal. Wir hatten Glück mit unserem Hotel. Das ist ein riesiges Gelände mit ein paar Häusern (das alte Schloss, das neue Schloss, eine Eremitage, ein Rentamt und ein Chalet) und jeder Menge Grün und einem Golfplatz. Die Preise waren fair, das Essen sehr gut. Aber ich nehme an, da der Harz sehr auf sein Image achtet, wird das wohl vielerorts so sein. Ich kann eigentlich jedem empfehlen, sich mal in den Harz zu begeben. Da der so zentral in Deutschland liegt, ist das auch für eigentlich jeden erreichbar.

Ich habe mal eine Galerie gebastelt, damit Sie ein paar Eindrücke von unserem Kurztrip haben. Zu sehen sind das Hotel, das Selketal, das kleine Schlösschen Harzgerode, der Hexentanzplatz und Quedlinburg. Alles ohne sonderliche Bildbeschreibung. Aber Sie finden schon heraus, wo die folgenden Bilder entstanden sind.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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