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Leipzig, Antonienbrücke in Richtung Leipzig-Plagwitz - Henning Uhle Leipzig, Antonienbrücke in Richtung Leipzig-Plagwitz - Henning Uhle

Leipzig: The Return of the Antonienbrücken

Zwei Jahre ist es her, dass die Antonienbrücken gesperrt und abgerissen wurden. Jetzt erstrahlen sie wieder in neuem Glanz aus Tonnen von Beton. Der Leipziger Westen feiert „The Return of the Antonienbrücken“, das wohl größte Bauprojekt der vergangenen Jahre. Noch sind Restarbeiten zu erledigen. Aber die Hauptbrücke über die Gleiswüste von Plagwitz ist fast vollständig wieder befahrbar. Die Nervenkostüme können seit gestern durch andere Baumaßnahmen strapaziert werden, nicht mehr durch diesen Mammutbau.

Der oben verlinkte Artikel aus dem Dezember 2014 war einer der am meisten aufgerufenen Artikel 2015. Das Schicksal des Leipziger Westens beschäftigte viele Leser. Die Antonienstraße mit ihren zwei Brücken ist eine neuralgische Achse im Verkehrsgeflecht Leipzigs. Und die stand nun lange, lange Zeit nicht zur Verfügung. Es wird sich von nun an einiges ändern im Verkehrsgefüge des westlichen Teils der Großstadt. Und der Westen atmet auf.

Was war das für ein Chaos teilweise! Es stand ja für die Fahrt von Leipzig-Grünau in Richtung Innenstadt eigentlich nur die Lützner Straße zur Verfügung. Vor allem am Nadelöhr Brünner Straße – Saarländer Straße – Plaustraße explodierte oft genug die Lage, da in dem Bereich in kürzester Entfernung wichtige Kreuzungsampeln stehen. Und man brauchte ja für die Fahrt in Richtung östlicher Stadtgebiete die Brünner Straße nicht mehr zu fahren, um auf die Antonienstraße zu gelangen, denn die war ja faktisch nicht mehr vorhanden.

Also quälte sich der Verkehr die Brünner Straße entlang zur Lützner Straße, um dann die Saarländer Straße wieder abzufahren, um dann am Plagwitzer Bahnhof auf die Naumburger Straße zur Gießerstraße und dann – endlich – auf die Antonienstraße zu kommen. Das hemmte natürlich vor allem zum Berufsverkehr den Verkehr auf der Lützner Straße stadteinwärts. Es war keine einfache Zeit ohne die Antonienbrücken. Aber die sind ja nun wieder nutzbar.

Mit der Straßenbahn kam man schon ein paar Wochen wieder über die Hauptbrücke. Nun folgen die Autos. Der Neubau war dringend notwendig, da den Autofahrern teilweise völlig die Kontrolle über ihre Fahrzeuge entglitt, so ramponiert, wie die Brücke war. In diesem Zuge ist nun auch die Diezmannstraße direkt hinter der Hauptbrücke noch im Bau. Es war ein ambitioniertes Projekt, ein „hochkompliziertes Vorhaben“ da im Leipziger Westen. Das ist nun abgeschlossen. Jetzt kehrt sicher langsam wieder Ruhe ein.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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