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Barack Obama bei einer Rede in Arlington 2013 - von SSG Sean K. Harp [Public domain], via Wikimedia Commons Barack Obama bei einer Rede in Arlington 2013 - von SSG Sean K. Harp [Public domain], via Wikimedia Commons

Obama hat den „IS“ unterschätzt

Ach, die spielen nur in Syrien und im Nordirak ein bisschen Krieg. Das ist wie die Kinder, die Räuber und Gendarm spielen. Das ist nichts schlimmes. – So oder so ähnlich hört sich das an, wenn man Barack Obama so reden hört. Aber er hat wohl mitbekommen, dass das alles doch ein wenig kritischer zu sehen ist, was der „Islamische Staat“ da fabriziert. Und schon streut er Asche auf sein Haupt. Respekt, das bei einem so wichtigen Politiker zu erleben.

Obama hatte jetzt zugeben müssen, dass er das Treiben des „Islamischen Staates“ schlicht unterschätzt hatte. Deshalb wohl auch hatte er Drohnen angeboten. Nun kam es zu dem Kurswechsel, dass er Streitkräfte in die Region schicken will. Was erst nach einem eigenartigen Denken aussah, erklärt sich nun. So wie er den Terror unterschätzt hat, hat er wohl die irakische Armee überschätzt. Das schreibt der „Amerika-Report“.

Er brachte in einem Interview mit CBS natürlich auch wieder große Bilder an. Denn er sprach davon, dass Syrien der „Ground Zero der Dschihadisten“ geworden ist. Und er wolle nun den Kampf gegen den Terror anführen. Wieder eine Profilneurose eines amerikanischen Präsidenten? Nicht ganz.

Ich glaube, er als Moslem dachte nicht, dass die „IS“-Leute so gnadenlos sind. Er dachte sicher, dass sie sich wenigstens halbwegs an den Koran halten. Deshalb hat er so zögerlich reagiert. Und außerdem hatte er ja auch mit eigenen Problemen zu kämpfen, nachdem der Staat USA nahezu pleite war. Aber im Kampf gegen den islamistischen Terror wird er nun die Herausforderung annehmen.

Nachdem nun der „Islamische Staat“ seine Fratze immer mehr zeigt und Landsleute unter Beschuss nimmt und alle, die nicht den salafistischen Lehren folgen, als Ungläubige bezeichnet und ein Kalifat ausgerufen hat, wird die USA energisch gegen den Terror vorgehen. Denn so schlimm wird es sich Obama wohl nicht vorgestellt haben. Er hat nicht damit gerechnet, dass der Koran so falsch ausgelegt und missbraucht werden kann.

Ihm ist seine abwartende Haltung auf die Füße gefallen. Wo europäische Politiker schon lang von einer globalen Gefahr sprechen, kam mir Obama so vor, als wolle er die niedlichen Kids beim Spielen beobachten. Das ging gründlich in die Hose. Jetzt bin ich mal gespannt, was passiert.

Bildquelle: Barack Obama bei einer Rede in Arlington 2013 – von SSG Sean K. Harp [Public domain], via Wikimedia Commons

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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