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Bodemuseum Berlin - By VollwertBIT (Own work) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons Bodemuseum Berlin - By VollwertBIT (Own work) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Passt nicht in den Parkautomaten: Wo ist die Big Maple Leaf?

Aus dem Berliner Bodemuseum wurde die Riesenmünze „Big Maple Leaf“ gestohlen. Wie das passiert ist und was man damit will, ist derzeit völlig unklar. Denn eines ist mal sicher: Die Münze wiegt um die 100 kg und hat einen Wert von rund 3,7 Millionen Euro. Sie ist daher ungeeignet, um damit den Parkautomaten zu füttern. Also was wollen die Diebe damit? Schauen wir einfach mal, was da los ist.

Die Münze hat einen Durchmesser von rund einem halben Meter. Sie muss von starken, erwachsenen Männern durch die Gegend bugsiert werden. Die Münze mit dem charakteristischen Maple Leaf, dem Blatt des kanadischen Zuckerahorns, ist in normaler Größe offizielles Zahlungsmittel in Kanada. Der Nennwert reicht von 05 kanadischen Cents bis zu 50 kanadischen Dollars. Und die Riesenmünze hat einen Nennwert von 1 Million kanadischen Dollars. Nun ist sie weg, gestohlen aus dem Münzkabinett des Bodemuseums auf der Museumsinsel in Berlin.

Man nimmt an, dass die Tat irgendwann zwischen 03.20 und 03.45 Uhr in der Nacht von Sonntag auf Montag stattfand. Offenbar stiegen die Täter über ein Fenster über einem Brückensockel ein. Das Münzkabinett liegt oberhalb der Berliner S-Bahntrasse. Und vor diesem Hintergrund geht die Annahme so weit, dass die Ermittler vermuten, dass die Täter mit dem 100-kg-Monstrum über die Bahngleise flüchteten. Bei der S-Bahn herrschte zu dem Zeitpunkt nächtliche Betriebsruhe.

Alles schön und gut. Aber was wollen die Täter damit? Wie gesagt: In einen Parkautomaten passt die nicht rein. Und bei McDonald’s kann man damit auch kein Essen bezahlen. Auch hier gibt es wilde Spekulationen. Denn man spekuliert darauf, dass die Münze eingeschmolzen werden soll und dann daraus Goldbarren entstehen sollen. Damit wäre dann der Bestand dieser Münzen um 20% reduziert, und es würde nur noch 4 dieser Münzen geben. Die verbliebenen befinden sich im Besitz der kanadischen Königin Elizabeth II. (eine), in den arabischen Emiraten (zwei) und eine im Privatbesitz.

Aber nochmal kurz zurück zu der Frage, was die Diebe damit anfangen wollen. Die Münzen sind ja in Münzkenner-Kreisen überaus bekannt. Die kann man nicht einfach so verscherbeln. Also was dann? Es bleibt eigentlich nur die Idee des Einschmelzens. Aber es ist sehr obskur, dass dieser Diebstahl so einfach möglich war. Hier muss dann mal nach dem Sicherheitskonzept geschaut werden. Und die Diebe? Tja, wer weiß, die rüsten sich vielleicht für den Zusammenbruch des Euros. Wer weiß das schon?

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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