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Plüschtiere bei KiK mit Erstickungsgefahr

KiK, der Textildiscount – oder so. So heißt es ja in der Werbung. Ich habe oft mitbekommen, dass es vielen so vorkommt, als würden dort Waren zweiter Wahl oder so angeboten werden. Das soll keine Kritik sein, denn irgendwie sind die ja preiswerter als die Konkurrenz. Aber ich habe auch immer wieder gehört, dass diese Waren nicht ungefährlich sein sollen. Dass Kleidung schnell auswäscht oder außer Form gerät, habe ich selbst mitbekommen. Das kann ja auch am Waschverhalten liegen. Wie gesagt, es ist keine Kritik. Wenn aber Dinge für Kinder gefährlich werden, muss man zumindest darauf hinweisen.

„Im Sinne des vorbeugenden Verbraucherschutzes“ – lese ich heute morgen – hat die KiK Textilien und Non-Food GmbH die Plüschtiere der Kollektion „Tiger, Affe, Elefant und Giraffe“ aus dem Sortiment genommen. Jedes dieser Plüschtiere kostete 1,99 €. Und der Verkaufsstopp hatte handfeste Gründe. Man hat wohl festgestellt, dass Nähte reißen können. Bei starkem Ziehen. Und wohl auch nur in Einzelfällen. Aber das Risiko scheint zu hoch gewesen zu sein. Sogar umtauschen oder zurückgeben kann man die Stofftiere. So steht es bei „CleanKids“. Und über Facebook weist der Händler ebenfalls darauf hin.

Jetzt ist meine Tochter nicht mehr in dem Alter, in dem man pausenlos irgendein billiges Kuscheltier kaufen muss. Aber ich kann das durchaus nachvollziehen. Diese Stofftiere werden von den Kids gern malträtiert und für alles mögliche hergenommen. Da kann es dann im Eifer des Gefechts schon dazu kommen, dass der Zwerg an Nähten herumreißt. Und Kinder können da enorme Gewalt entfalten und so beim Reißen auch durchaus erfolgreich sein. Und an den Kleinteilen und dem Material sollen sich wohl Kinder verschlucken können und daran ersticken können.

Ich bin kein Fan von KiK. Ganz einfach weil ich woanders Dinge finde, die mir einfach besser zusagen. Andere finden KiK eben gut, weil man da nach Herzenslust stöbern und wühlen kann. Und beim Preis liefert der Händler immer wieder gute Argumente. Wenn man aber denkt, dass denen Qualität völlig egal ist, der irrt. Wie jedes andere Unternehmen hat auch KiK Qualitätsrichtlinien, nach denen sich die Firma richtet. Und die müssen eben eingehalten werden.

Natürlich kann man auch nicht von der Hand weisen, dass KiK immer wieder in die Kritik gerät, weil die Produkte als gefährlich eingestuft werden. Aber wer weiß, vielleicht will sich das Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen ja endlich aus diesem Dunstkreis lösen. Aber jetzt sind erstmal minderwertige Produkte für Kinder dran. Und das ist ein wichtiges Signal.

Bildquelle: kik Hauptverwaltung in Bönen, Nordrhein-Westfalen – By Smial (Own work) [FAL or GFDL 1.2 (http://www.gnu.org/licenses/old-licenses/fdl-1.2.html)], via Wikimedia Commons

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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