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Fraktal, Utopie - (C) PIRO4D CC0 via Pixabay.de Fraktal, Utopie - (C) PIRO4D CC0 via Pixabay.de

Schwimmende Städte – Oder: Wie werden wir in der Zukunft leben?

Es klingt wie Science Fiction, was sich manche Leute ausschwitzen. Aber es wird derzeit ernsthaft darüber nachgedacht, wo und wie wir in Zukunft leben. Denn es ist nun einmal so, dass es unbewohnbare Regionen gibt. Gleichwohl ist es so, dass es manche Regionen auf der Erde gibt, die schlichtweg übervölkert sind. Und da steht die Welt vor einem Dilemma. Denn bei stetigem Bevölkerungswachstum stellt sich in der Tat die Frage, woher der Raum zum Leben kommen soll. Und da darf man dann auch gern mal herumspinnen.

Da gibt es eine niederländische Firma, die da ein Konzept entwickelt, das schwimmende Städte darstellt. Diese Städte sollen sich vollständig selbst versorgen können. Allerdings gibt es da auch einen Pferdefuß, der da Nachhaltigkeit heißt. Denn es ist schon richtig, dass behauptet wird, dass der Mensch seinen Lebensraum an Land ziemlich erfolgreich zerstört hat und dann eben auf dem Meer weitermachen muss.

Es gab da mal irgendeinen Science Fiction Film, in dem irgendwelche Außerirdische die Erde quasi überfallen haben, um die Menschen zu beseitigen und die Lebensräume zu zerstören, um an die Ressourcen zu kommen. Klingt ziemlich martialisch. Aber genau so kommt mir manchmal der Mensch vor. Wenn ich mir so Themen wie Bergbau, Öl- und Gasindustrie, Fracking, Müllverklappung und all das anschaue, komme ich zu dem Schluss, dass der Mensch seinen Planeten selbst zerlegt, bis nichts mehr übrig ist.

Nun sind vielerorts die Gegenden durch Bergbau-Restlöcher verschandelt. Ich erinnere mich mit Grausen an meine Schulzeit und an die Neunziger – und teilweise auch heute noch – im Raum Leipzig. Braunkohle wurde abgebaut. Im Südraum von Leipzig sah es aus wie auf dem Mond. Dort wächst dann ja auch nichts mehr nach. Denn Braunkohle war ja mal das, was früher an Vegetation da war, also ziemlich fruchtbares Zeug. Wird das weggebaggert, ist nur noch Dreck da. Und was soll dort nutzbares wachsen? Also hat man all die Restlöcher mit Wasser voll gegossen.

Und so ist das in vielen Regionen auf der Welt. Und dann, wenn wir fertig sind, ziehen wir raus aufs Meer, um schwimmende Städte zu bauen. Methan bauen wir ja schon wie die Bekloppten aus der Tiefsee ab. Und was passiert, wenn wir auch damit am Ende sind und uns die schwimmenden Städte auch keine Heimat mehr bieten, weil alles darum ruiniert ist? Ach ja, es gibt ja noch andere Planeten. Dann machen wir uns eben über die Nachbar-Planeten her. Aber Moment mal, sind wir dann nicht die Außerirdischen aus dem Science Fiction Film?

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

3 Gedanken zu „Schwimmende Städte – Oder: Wie werden wir in der Zukunft leben?

  1. Den Mensch als Faktor der auf die Ökologie der Erde globale Auswirkungen hat gibt es wenn man großzügig
    denkt seit 3000 Jahren, wenn man es eng sieht seit der industriellen Revolution.
    Die Veränderungen die es seit dem gegeben hat gab es in der Erdgeschichte öfter.
    Aber da waren diese Veränderungen über zehntausende Jahre gestreckt.
    Ich sehe in längeren Zeiträumen (das sind für mich ein paar hundert Jahre) schwarz für die Menschheit.
    Sie wird Ihren (also unseren Lebensstandard in DE) nicht halten können und es wird zu Katastrophen und Kämpfen um Ressourcen kommen, genau so was was man aus apokalyptischen SC- Fiction Filmen kennt.
    der Mensch lernt nicht aus seinen Fehlern die er kennt, seine Bequemlichkeit und der Glaube an die Allmacht seiner Technologie beschleunigt noch seinen Untergang.

    Herbert W. Franke
    hat viele SF-Kurzgeschichten geschrieben:
    lesenswert die Dystopie „Einsteins Erben“
    in der er schon 1972 die moderne Wissenschaft und Technik kritisiert.

  2. Der Mensch verbraucht zur Zeit das 1,8 fache an Ressourcen was der Planet bieten kann, nicht aber weil er es braucht oder besser gesagt verbraucht, sondern weil Geldgeile Säcke aus unserer Erde holen was sie können.
    Denn der sogenannte „Markt“ muss ja angeblich bedient werden.
    Aber Marktwirtschaft liegt nun mal im Widerspruch zur nachhaltigen Lebensart.

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