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Fleisch in einer Vakuumverpackung - By Lava Vakuumverpackung (http://www.la-va.com/vakuumierer-allgemein.htm) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons Fleisch in einer Vakuumverpackung - By Lava Vakuumverpackung (http://www.la-va.com/vakuumierer-allgemein.htm) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Was man nicht alles einschweißen kann

Wir können unser Brot einschweißen und damit haltbar machen. Wir können sonstwas luftdicht verpacken. Aber was alles geht, überrascht mich. Ich meine, man trifft das ja permanent an. Irgendwie registriert man das nur nicht mehr so richtig. Wenn man aber mit so halbwegs offenen Augen am Tag ausgestattet ist, dürfte es schon auffallen. Jetzt denkt man sich, dass das Alles ziemlich weltfremd ist. Aber ich denke nicht, dass das so ist.

Das haben Sie sicherlich schon mal im Fernsehen gesehen: An einem Tatort werden irgendwelche Dinge als mögliches Beweisstück hingestellt. Und die jeweiligen Ermittler rennen dann immer mit solchen Tütchen durch die Gegend und packen diese Dinge dort rein. Ob das irgendwie eine einzelne Feder ist oder der Revolver oder was auch immer. Es ist auch völlig egal, in welchem Land das Alles stattfindet, diese Tütchen kommen immer zum Einsatz. Hab ich Recht? Wir alle kennen doch Tatort oder sonstwas.

Aber das mit den Beweismitteln, die zur Überführung irgendwelcher Leute beitragen soll, ist ja nun nicht alles. Das ist zwar spannend, aber luftdicht verpacken lässt sich so einiges. So soll es auch so sein, dass man irgendwelchen teuren Schmuck vakuumverpackt schützen kann. Klar, da fällt mir die Silberkette ein, die mit der Zeit dunkel wird oder sich sonstwie verfärbt. Es heißt auch, dass die Verpackungen vor dem Zerkratzen schützen. Natürlich, Schutz bieten die. Aber ich habe nicht gewusst, dass die Dinger auch vor solchen Dingen wie Kratzern schützen.

Und so geht das immer weiter. Sie wissen ja, alles kann verpackt werden: Kaffee, Brot, Schmuck (wie wir gelernt haben), der Reichstag und was weiß ich noch alles. Aber ich muss mal meinen Kumpel fragen, ob das wirklich stimmt, dass man es sich eigentlich schenken kann, Maler-Gerätschaften wie Pinsel und Rollen auszuwaschen. Wenn man die Dinger vakuumverpackt, sollen die auch im unausgewaschenen Zustand weiter verwendbar sein. Das wäre doch klasse, oder? Für das Vakuumieren gibt es viele Einsatzgebiete. Am bekanntesten ist aber bestimmt die Vakuumverpackung von Lebensmitteln.

Jetzt kann natürlich kein Unternehmen sein Geschäft nur mit solchen Tüten aufziehen. Aber es gibt genügend Beispiele, dass solche Dinger das Aushängeschild sind. Egal, was die jeweilige Firma sonst noch tut. Ob sie Spezialisten bei der Lagerhaltung sind oder Ultraschall-Reinigung machen oder Kühltechnik haben oder sonstwas machen – mit Vakuumverpackungen können eben mehr Leute etwas anfangen, weshalb das auch bekannter ist. Aber es ist oftmals nicht bekannt, was man alles damit anstellen kann. Oder habe ich hier einfach nur eine Bildungslücke?

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

4 Gedanken zu „Was man nicht alles einschweißen kann

  1. Malerpinsel oder Rollen u.s.w. die man beim renovieren mehrere Tage hintereinander benutzt muss man zwischendurch nicht auswaschen. Außer man wechselt die Farbe.
    Einschweißen ist über Nacht nicht nötig.
    Man nimmt einfach einen Mülleimerbeutel, steckt die dort rein und wickelt die so möglichst mit wenig Luft dicht drin ein. Funktioniert einwandfrei.
    Habe ich schon öfter so gemacht, nachdem ich das bei einem
    gelernten Maler abgeschaut habe.

  2. Hallo Henning,

    so ein Vakuumgerät ist wirklich sehr gut. Ich nutze, das auch immer, um mein Grillfleisch einzufrieren. Auf die Verpackung schreibe ich dann einfach das Datum, bis wann es mindestens verwendet werden sollte. In der Regel also ca. 6 Monate später. Wenn wir jetzt März haben, dann schreibe ich auf die Folie den September drauf und weiß, dass ich bis dahin das Ganze verspeist haben sollte. So bleibt das Fleisch lange Zeit schön frisch.

    Aber für Maler-Pinsel habe ich das Gerät bisher noch nicht verwendet, finde die Idee aber super! Gerade wenn man einen Pinsel mit Lack hat und diesen später noch mal verwenden möchte, dann muss man ihn erst gar nicht mit Terpentin ausspülen, sondern verpackt ihn einfach luftdicht und später pinselt man dann einfach weiter. Sehr coole Idee! Wird bei meiner nächsten Malerarbeit, die demnächst ansteht, auf jeden Fall mal getestet :o)

    Viele Grüße,
    Christian

  3. Jaja… so ein Vakuumierer ist schon ein tolles Spielzeug und wer hat nicht schon einmal irgendwelche Dinge eingeschweißt, die man eigentlich gar nicht einschweißen müsste / sollte?

    Das Kind im Mann / Frau!

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