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Weihnachten muss doch nicht perfekt sein

Meine Güte, was muss ich mich immer wieder wundern, wie sich viele Leute fertig machen, um ein möglichst perfektes Weihnachten hinzubekommen. Es ist für mich schon unverständlich. Klar, Weihnachten ist ein besonderes Fest im Jahr in diesem Kulturkreis. Aber wenn wir wirklich ehrlich zueinander sind, dann artet das doch alles in einer gigantischen Materialschlacht aus. Hat das denn noch viel mit Weihnachten zu tun? Ich habe so meine Zweifel. Aber das muss ja nichts heißen.

Was bedeutet denn ein perfektes Weihnachtsfest? Dass man viel verschenkt und viel geschenkt bekommt? Nein, ich sehe das ganz anders. Ein perfektes Fest ist ja eben gerade das, was nicht ganz so perfekt läuft. Ich glaube, man muss sich von den Zwängen befreien, alles mögliche auf den Punkt richtig zu machen. Ich denke, nur dann wird das Weihnachtsfest gut. Denn wenn man zusammen Weihnachten feiert, treffen unterschiedliche Charaktere mit unterschiedlichen Auffassungen aufeinander, und man kann es eh nicht allen recht machen.

Ein perfektes Weihnachten gibt es nicht. Sorry, wenn ich da jetzt unzählige Menschen enttäusche. Es ist doch viel besser, wenn die Menschen, die man liebt und schätzt, zusammen sind, sich gut verstehen, gut essen und sich an der gemeinsamen Zeit erfreuen. Klar werden Kinder beschenkt. Aber wir Erwachsenen freuen uns doch eher über immaterielle Dinge. Was nützt denn einer Frau der hundeteure Ring, wenn der Haussegen sonst schief hängt? Klar kann man sich beschenken und so. Aber unterm Strich ist es doch wichtiger, dass zum Fest die Liebe des ganzen vergangenen Jahres deutlich wird.

Was soll man sich etwas schenken? Weihnachten heißt „Fest der Liebe“ und nicht „Fest der Geschenkeschlacht“ oder „Fest, dem ein Haufen Stress voraus geht“ oder so. Das darf alles viel entspannter gehen. Ich habe nichts dagegen, wenn man sich etwas schenkt. Aber es ist – wie gesagt – wichtiger, wenn das mit dem Zusammensein gut funktioniert. Dann macht es auch nichts, wenn – zum Beispiel – das Geschenk XYZ nicht ganz den Geschmack trifft. Das macht alles nichts, wenn man einander gern hat.

Bleiben wir alle doch etwas gelassener, was Weihnachten betrifft. Schieben wir einfach den Gedanken weg, möglichst perfekte Weihnachten zu haben. Wenn klar ist, dass es die eh nicht gibt, dann gibt es vielleicht erst recht ein perfektes Fest? Wer weiß das denn schon? In 9 Tagen werden wir es wissen, nicht wahr?

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

Ein Gedanke zu „Weihnachten muss doch nicht perfekt sein

  1. Was ein „perfektes Weihnachten“ ist, dass muss sich doch jeder; jede Familie erst mal individuell für sich definieren. Ich jedenfalls wüsste nicht, dass es dazu eine Beschreibung im Gesetzestext oder in Stein gemeißelt gibt.

    Auch wir in der erweiterten Familie haben dem Weihnachtskommerz schon lange Adé gesagt und freuen uns, dass wir beisammen sitzen können. Wenn das alles harmonisch ist und das Essen schmeckt, das Wetter passt, es gibt keinen Stress, dann geht das schon in die Richtung „schön“. Und wenn wir danach sagen können, es war schön. Lasst uns bald wiedersehen, dann war das wunderbar. Perfekt gibt es in meinen pers. Maßeinheiten nicht. ;-)

    Vielleicht muss man schon ein paar Tage Leben hinter sich haben, um den Wert von Weihnachten nicht an Geschenken zu messen, sonder daran, mit anderen zusammen sein zu können und möglichst bei guter Gesundheit.

    Allen eine wunderschöne Vorweihnachtszeit weiterhin und schöne Weihnachten, oder wie es sich jeder vorstellt.

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