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Frau im Minirock - (C) JessicaGale CC0 via morguefile.com Frau im Minirock - (C) JessicaGale CC0 via morguefile.com

Zu sexy für die Gesellschaft? Was soll das mit dem Slut-Shaming?

Ich bin über den Begriff „Slut-Shaming“ gestolpert und musste mich dazu einmal belesen. Wofür steht der Begriff? Es ist unglaublich, was man so liest. Ich dachte eigentlich, dass die Gesellschaft so weit ist, dass man einerseits nicht zu eher drastischen Begriffen greifen muss und andererseits sich nicht mehr für alles mögliche rechtfertigen muss. Aber weit gefehlt. Das muss ich deshalb mal kurz besprechen.

„Slut“ ist das englische Wort für Schlampe. Und „Shaming“ ist das öffentliche Bloßstellen von jemandem. Mit anderen Worten ist also „Slut-Shaming“ nichts anderes, als dass man eine Frau öffentlich als Schlampe hinstellt. Weil irgendwer denkt, sie hätte diesen und jenen Lebenswandel und wäre in eine bestimmte Art und Weise sexuell aktiv. Was soll so etwas? Nein, das kommt nicht immer von den Herren der Schöpfung. Weil eine Frau vielleicht eine zu deutliche Farbe auf die Lippen gelegt hat, wird sie auch schnell mal von anderen Frauen bloß gestellt. Sie glauben ja gar nicht, was es da alles im Netz zu lesen gibt.

Können wir uns vielleicht darauf einigen, dass nicht jede Frau im Minirock leicht zu haben ist? Können wir uns des weiteren darauf einigen, dass nicht jede Tuschelei zu einem öffentlichen Anprangern wird? Leute, entspannt euch mal ein bisschen. Vielleicht bemerkt man auch gar nicht immer, dass man irgendwie drastische Worte benutzt. Frauen betiteln sich gern mal untereinander als „Schlampe“ oder so. Aber solche Bilder, wie sie auf dieser Seite verwendet werden, gehen dann schon etwas zu weit.

Vielleicht geht die eine oder andere Dame auch mal einen Schritt zu weit. Deshalb heißt es noch lange nicht, dass sie so abgestempelt werden muss. Mit anderen Worten: Nicht immer ist eine offenherzige Dame gleich eine Schlampe, aber nicht immer sind gleich irgendwelche Äußerungen „Slut-Shaming“. Es gibt beides. Aber es muss nicht beides zur gleichen Zeit aufkreuzen. Vielleicht, wenn die Gesellschaft ein wenig entspannter ist, geht man damit auch anders um. Das Bloßstellen gehört sich nicht, keine Frage. Egal, wie jemand sich verhält. Aber vermutlich sind die Menschen noch nicht weit genug, oder?

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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