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Installationsbildschirm von 360 Total Security Installationsbildschirm von 360 Total Security

360 Total Security – Antivirus-Software aus China?

Ein Bekannter erzählte mir neulich davon, dass er eine recht neue Antivirus-Software einsetzt, die 360 Total Security. Aus China? Ernsthaft? Ich habe mir so gedacht, dass er das nicht ernst meinen könnte. Aber er war sich völlig sicher, dass das ein Volltreffer war, was er sich da an Land gezogen hat. Und er ist alles andere als jemand, der schnell auf irgendwelche Versprechen herein fällt. Und nachdem er einen weiteren Bekannten von dem Kram überzeugt hat, habe ich das nun auch mal in Angriff genommen.

Schön ist, dass die Security-Geschichte nicht wahnsinnig groß ist. Das haben ja andere Antivirus-Lösungen nie hinbekommen, dass sie eine schlanke Installation auf die Platte zaubern. Nein, man lädt da als Vollinstallation um die 40 MB herunter, installiert die und ist quasi fertig. Aus einem grünen Installationsbildschirm wie oben wird dann das da:

360ts2

Und dann kann man nach „Start“ schon mal das System prüfen lassen. Das habe ich dann auch gleich mal gemacht. Es gibt ein wenig zu tun. Das sieht man, wenn der Durchlauf beendet ist. Das sieht bei mir dann so aus:

360ts3

Ja, ein paar Dinge aus dem Systemstart und eine Festplattenbereinigung. Aber was hat das Programm gefunden? Das sieht man, wenn man oben auf „Details“ klickt. Und da werden mir Reste einer vorherigen Antivirus-Installation (AVG) aufgeführt, die ich mit mehreren Neustarts und dem hach-so gepriesenen Deinstallationsprogramm nicht wegbekommen habe. Also jetzt mit der 360 Total Security. Zum Bereinigen klickt man auf „Reparieren“ und wartet ab. Neben der Liste sieht man eine wachsende Prozentzahl statt dem „Reparieren“ und einen drehenden Kreis.

Danach kann man, so man denn will, einen Bericht lesen oder weitermachen. Wer sich nicht sicher ist, kann durchaus nochmal einen expliziten Virenscan durchführen oder mal nach der Toolbox schauen oder, oder, oder. Das ist alles nicht überladen mit irgendwelchem Kram, den der normale Mensch eh nicht haben will. Das sieht alles recht einfach aus. Und jetzt muss ich mal sehen, ob mein Bekannter Recht hat.

Ich will unbedingt darauf hinweisen, dass ich trotz dieser kurzen Vorstellung keinen Cent vom Hersteller Qihoo bekomme. Das muss man ja heutzutage alles sagen, sonst wird einem ja sonstwas unterstellt. Und ich werde bei Gelegenheit weiter von dem Programm erzählen. Wenn man so umherschaut, dann ist das Programm den Kinderschuhen entsprungen und funktioniert jetzt richtig gut. Wenn Sie sich das selbst mal anschauen wollen, nutzen Sie den „Offline-Installer“ von der Original-Seite. Und deinstallieren Sie vorher die alte Security-Software.

Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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