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WordPress - (C) gounder CC0 via Pixabay.de WordPress - (C) gounder CC0 via Pixabay.de

AdRotate – Nicht immer einfach

Ich wollte einmal die Werbung hier auf der Seite besser verwalten und habe dazu auf das Plugin AdRotate setzen wollen. Ich musste es löschen. Schade, weder die Bedienung, noch das Ergebnis, noch das Entfernen waren einfach. Es mag für den einen oder anderen gut funktionieren, für meine Zwecke war es vergebene Mühe.

Ich wollte mit Werbebannern herumspielen. Sie wissen ja, ich habe hier welche im Einsatz. Und dazu wollte ich die Verwaltung mit AdRotate vornehmen. Das wurde mir von einem anderen Blogger empfohlen. Und auch so las ich einiges gutes über das Plugin. Also dachte ich mir, dass es auf einen Versuch ankommen würde. Aber ich bin ziemlich enttäuscht.

Was das Plugin so tut, kann man eigentlich auch recht einfach selbst machen. Die Werbebanner, die man darüber verwaltet, könnte man dann auch so einfügen. Dazu benötigt man kein Plugin. Ich bin mir nicht wirklich darüber klar geworden, was das Plugin sonst so kann. Jedenfalls wollte ich es wieder loswerden. Und da lief ich in einen Fehler beim Deinstallieren.

Ich erhielt den Fehler, dass ein Syntax-Fehler in der Datei /../plugins/adrotate/adrotate-setup.php vorlag. Und zwar in der Zeile 183. Ich habe mal in der Datei nachgesehen. Und dort findet sich folgender Eintrag:

adrotate_license_deactivate_uninstall();

Also konnte die Lizenz des Plugins nicht deaktiviert werden. Welche Lizenz? Ich habe keine erworben oder sonstwas ähnliches gemacht. Also war guter Rat teuer. Ich habe mir dann gedacht, dass ich einfach mal das Verzeichnis adrotate in den Plugins auf dem FTP umbenenne. Das habe ich dann auch gemacht. Nun ja, das Plugin fand ich aber in der Plugin-Liste in WordPress weiterhin als installiert vor.

Eigentlich ist es ja so, dass ein Plugin, wenn das Verzeichnis umbenannt wird, nicht mehr auftaucht. Das habe ich hier und da bei fehlerhaften Plugins schon erfolgreich durchgezogen. Aber hier funktionierte der Trick nicht. Oder doch? Ich konnte es dann nämlich in WordPress deinstallieren. Und diesmal funktionierte es sauber.

Also ich weiß nicht so richtig, was ich davon halten soll. Ich weiß nur eins, dass ich merkliche Bauchschmerzen bekommen werde, wenn ich mich mal wieder mit dem Plugin beschäftigen sollte. Ich möchte nicht direkt vor dem Plugin warnen. Aber seltsam war das schon.

Bildquelle: WordPress – (C) gounder CC0 via Pixabay.de

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

3 Gedanken zu „AdRotate – Nicht immer einfach

  1. Und wie bindest du die Anzeigen jetzt ein? Benutzt du das Text-Widget und lieferst sie nur in der Sidebar aus? Wenn dir AdRotate nicht gefallen hat, empfehle ich dir Advanced Ads (https://wordpress.org/plugins/advanced-ads/), damit kannst du Anzeigen/Inhalte sehr bequem in deine bestehenden Beiträge einpflegen und vor allem sehr genau definieren, wem sie wo unter welchen Bedingungen eingeblendet werden. Probiere das mal aus und lästige Rückstände nach der Deinstallation gibt es mit AA auch nicht.

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