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ZEUS Supercomputer - By Marek.magrys (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC BY-SA 4.0-3.0-2.5-2.0-1.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0-3.0-2.5-2.0-1.0)], via Wikimedia Commons ZEUS Supercomputer - By Marek.magrys (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC BY-SA 4.0-3.0-2.5-2.0-1.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0-3.0-2.5-2.0-1.0)], via Wikimedia Commons

AI Bridging Cloud Infrastructure – Neuer Supercomputer in Planung

Der neue Supercomputer AI Bridging Cloud Infrastructure soll am Japans National Institute of Advanced Industrial Science and Technology gebaut werden. Die Japaner wollen damit alles bisherige in den Schatten stellen. Und sie haben damit auch großes vor. Man will mit dem neuen Riesen gewaltige Fortschritte auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz machen, weshalb im Namen auch „AI“ (für Artificial Intelligence = Künstliche Intelligenz) vorkommt. Nächstes Jahr soll er gebaut werden. Und er soll das so genannte Deep Learning revolutionieren.

Supercomputer stellt man sich so vor, als wären sie nicht greifbar. Klar, um Spielchen zu zocken oder sonstwas zu machen, sind sie nichts. Aber für die Wissenschaft und die Wirtschaft und dergleichen sind sie von unschätzbarem Wert. Der derzeit schnellste Supercomputer steht im „National Supercomputing Center“ in Wuxi, Jiangsu in China und heißt Sunway TaihuLight. In 40 Schränken sind 4 x 256 Knoten untergebracht. Über 10 Millionen Rechenkerne arbeiten da und verbrauchen über 15000 KW an Energie.

Das soll alles geschlagen werden. Um in ein neues technologisches Zeitalter vorzudringen, plant Japan nun einen neuen Supercomputer. Der soll um ein Drittel schneller sein als der chinesische Supercomputer. Für umgerechnet über 160 Millionen Euro soll so ein neuer Rechenriese im Auftrag des japanischen Ministeriums für Wirtschaft, Handel und Industrie gebaut werden. Es gibt eine Supercomputer-Rangliste, die man dann freilich damit anführen will. Aber das soll nicht das einzige Ziel der Japaner sein.

Die Schlagworte heißen „künstliche Intelligenz“ und „Deep Learning“. Es geht um zahlreiche Optimierungsmethoden bei neuronalen Netzen, um Natur und Technik miteinander zu verknüpfen und besser verschmelzen zu lassen. Dafür wird viel geforscht und auch Unmengen von Geld ausgegeben. So ist das auch zu erklären, dass man für „ABCI (AI Bridging Cloud Infrastructure)“ einen dreistelligen Millionenbetrag ausgibt. Neben all dem gefühlten „Firlefanz“ soll der neue Supercomputer allerdings auch für autonome Autos, Medizin und Robotik eingesetzt werden. Also Dinge, die alle irgendwie in der Gesellschaft angekommen sind.

IT-Konzerne sollen weltweit aufgerufen sein, sich für eine Mitarbeit an ABCI zu bewerben. Unter anderem soll Fujitsu favorisiert sein. Und wenn der Supercomputer dann fertiggestellt ist, soll der gegen eine Gebühr, die derzeit nicht bekannt ist, an japanische Unternehmen vermietet werden. Das ist eine in meinen Augen sehr spannende Geschichte, die man in jedem Fall im Auge behalten sollte. Künstliche Intelligenz, Deep Learning, Digital Transformation: Das wird alles unser gesellschaftliches Zusammenleben beeinflussen. So als gesellschaftlich-soziales Betriebssystem.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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