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Turboschnecke - (C) Nemo CC0 via Pixabay.de Turboschnecke - (C) Nemo CC0 via Pixabay.de

Bilder für WordPress optimieren – ein heilloses Vorhaben

Nach fast 6 Jahren haben sich Unmassen von Bildern in einem Blog angesammelt. Und die müssen optimiert werden, soll die Seite schnell sein. Ja, nach 6 Jahren ist das ein wahnwitziges Unterfangen, ein heilloses Vorhaben. Wie auch immer Sie das nennen wollen, es ist eine riesige Aufgabe, die man sich da vornimmt. Aber man muss es irgendwann mal machen.

Wenn ich mir bei Google Pagespeed Insights meine Werte anschaue, dann bekomme ich das nackte Grausen. Auch andere Seiten, die die Ladegeschwindigkeit bewerten, spucken mir blöde Werte aus, mit denen niemand zufrieden sein kann. Derzeit sieht das so aus, wenn ich mal meinen Blog dort messen lasse:

Pagespeed Insights - Screenshot zum Zeitpunkt der Artikelerstellung
Pagespeed Insights – Screenshot zum Zeitpunkt der Artikelerstellung

Wenn ich mir so die Mängel ansehe, dann sehe ich da jede Menge Verbesserungspotential bei den Bildern. Die können in der Dateigröße optimiert werden. Und natürlich kann man auch die Bildgröße an sich reduzieren. Also mache ich mich ans Werk. Es handelt sich ja nur um etwa ein dreiviertel Gigabyte. Das kann man schon mal machen, nicht wahr? Aber irgendwann muss man ja mal anfangen, etwas zu tun, oder?

Ich habe mir vorgenommen, die Bilder wie folgt zu optimieren: Viele Bilder sind irgendwie weit über 1000 Pixel groß. Ich will sie auf ein verträgliches Maß verkleinern. Ich denke mir, eine einheitliche Größe von 1024 px in der Breite ist dann schon OK. Und dann will ich die Dateigröße eindampfen. Denn im Internet muss keine Datei größer sein als unbedingt notwendig. Ich denke, da stimmen Sie mir zu.

Was mache ich also, um das zu erreichen? Ich lade mir erst einmal den Ordner der WordPress-Mediathek via FTP herunter. Das mache ich gerade. Und ich kann Ihnen sagen, das dauert schon mal einen Moment. Und dann gehe ich die Bilder Ordner für Ordner durch. Bilder, die größer als – sagen wir mal – 1 MB sind, sind schon mal verdächtig. Aber ich will es an etwas anderem festmachen, nämlich an der Bildgröße. Denn ich möchte gern wie folgt vorgehen:

  1. Bildgröße größer als 1024 px in der Breite feststellen
  2. Bildgröße auf 1024 reduzieren
  3. Dateigröße reduzieren

Das kann man ja mit allerlei Programmen machen, die ordentlich Geld kosten. Man kann es sich aber auch einfach machen und das Programm IrfanView benutzen. Und hier nutze ich eben auch Plugins, die es zum Programm dazu gibt. Alles kostenlos. Und dann mache ich folgendes:

  1. In Frage kommende Bilder identifizieren und mit IrfanView öffnen
  2. Im Menü „Bild“ die Option „Größe ändern“ aufrufen
  3. Neue Größe auf 1024 Pixel in der Breite stellen – Ich hab es nicht gern verzerrt, weshalb ich dann eben auch „Proportional“ vorher aktiviere
  4. Mit OK bestätigen
  5. Unter „Datei“ öffne ich dann „Speichern fürs Web (Plugin)“
  6. Man kann die Qualität reduzieren und derartiges, womit sich die Dateigröße reduziert
  7. Das speichere ich dann und bin fertig

Das kann natürlich seine Zeit dauern. Aber ich werde das nach und nach machen. Einiges habe ich in der jüngeren Vergangenheit schon optimiert. Aber es sind eben sehr, sehr viele Bilder. Naja, was sich eben alles so anhäuft. Und an so etwas denkt man ja nicht, wenn man frisch anfängt. Und dann bürgert sich das mit der Zeit ein, sodass man dann Bilderberge hat, die viel größer sind als notwendig.

Und so mache ich mich ans Werk. Wundern Sie sich also nicht, wenn ich etwas stiller als sonst bin. Ich werde irgendwann wieder lauter. Versprochen und angedroht.

Titelbild: Turboschnecke – (C) Nemo CC0 via Pixabay.de

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

5 Gedanken zu „Bilder für WordPress optimieren – ein heilloses Vorhaben

  1. Hallo Henning,

    Deine Methode ist – vorsichtig ausgedrückt – nicht optimal. Deine Aufgabe ist eine sich wiederholende Tätigkeit geringer Komplexität, also perfekt für eine Automatisierung geeignet. Deine Aufgabe kannst mit den freien Programmen „identifiy“ und „convert“ automatisiert erledigen lassen. Eine kurze Einführung hierzu findest Du bsp. hier: http://www.netzmafia.de/skripten/hardware/RasPi/Projekt-Monitor/imagemagick.html

    – Kelran

      1. Hallo Henning,

        gerne. Wenn Du Hilfe bei der Automisitierung (Skript) benötigst, melde Dich einfach. Ich kann Dir aber nur bei Shellskript für Linux helfen, weil ich Windows seit Ewigkeiten nicht mehr nutze.

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