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WordPress-Screenshot - (C) pixelcreatures via pixabay.de WordPress-Screenshot - (C) pixelcreatures via pixabay.de

Blog-Neuaufbau in der Diaspora schwieriger als gedacht

Ich habe mir vorgenommen, in einer Testumgebung meinen Blog neu zu zimmern. Der Gedanke ist schon richtig, aber ich habe da ein paar Hürden. Das wird sicherlich noch etwas dauern, bis ich dahinter gekommen bin, wie ich die behebe. Ich habe auch nicht wirklich gute Anleitungen gesehen, wie ich denn einen Blog neu aufbaue, der schon über Jahre existiert. Und also muss ich mich einfach durchprobieren.

Ich habe gleich zwei Testumgebungen, auf die ich zugreifen kann. Es hat etwas gedauert, bis ich die Dinge so weit gerichtet (bekommen) hatte, dass ich meinen inzwischen doch recht groß gewordenen Blog erst einmal überheben kann. Aber das gestaltet sich als recht schwierig. Vielleicht mache ich auch etwas falsch, wer weiß? Jedenfalls lief bisher folgendes.

Der Andreas Kaiser hat mir bis auf weiteres ein wenig Speicherplatz zur Verfügung gestellt, auf dem ich mich tummeln kann. Dort kann ich von vorn meinen Blog aufbauen. Da ich jemand bin, der nicht auf den doppelten Boden verzichten will, habe ich – wie gesagt – noch eine zweite Umgebung. Ich habe mir lokal das Webpaket „Xampp“ installiert und baue dort mit WordPress herum. Und da habe ich in beiden Umgebungen bisher folgendes gemacht:

  • Installation von WordPress nach dem Download von WPDE.org
  • Installation meines Themes
  • Installation der in meinem Blog verwendeten Plugins
  • FTP-Download des Upload-Verzeichnisses
  • FTP-Upload des Upload-Verzeichnisses in die neuen Umgebungen
  • Export von „Alle Inhalte“ über Werkzeuge -> Daten exportieren
  • Import in beiden Umgebungen über Werkzeuge -> Daten importieren

Fehler!

Was ich nicht bedachte, war: Standardmäßig liegt die Grenze für den Import bei 2 MB. Die muss man aufbohren. Denn der Fehler lautet:

Sorry, there has been an error.
Die Datei ist leer. Dieser Fehler kann daher rühren, das Uploads in deiner php.ini deaktiviert wurden, oder das in deiner php.ini „post_max_size“ einen kleineren Wert hat als „upload_max_filesize“.

Nun gut, dem war wirklich so. Also Uploads waren niemals deaktiviert. Aber die beiden Werte haben nicht gestimmt. Bei einer Export-Datei, die 25 MB groß ist, reichen nun einmal die standardmäßigen 2 MB nicht aus. Der Andreas hat mir das bei dem Webspace mal eben angepasst. Und bei Xampp habe ich das selbst gemacht. Folgende Zeilen habe ich also in der php.ini bearbeitet:

; Maximum size of POST data that PHP will accept.
; Its value may be 0 to disable the limit. It is ignored if POST data reading
; is disabled through enable_post_data_reading.
; http://php.net/post-max-size
post_max_size=30M

Hier stand 2M. Das habe ich durch 30M ersetzt. Und:

; Maximum allowed size for uploaded files.
; http://php.net/upload-max-filesize
upload_max_filesize=30M

Auch hier fand ich die 2M, die ich durch 30M ersetzt habe.

Nun gut, frohen Mutes machte ich mich dann also das nächste Mal ans Werk. Ich habe ja gehofft, dass es nun vorwärts gehen würde. Denkste! Diesmal verhielten sich aber die beiden Umgebungen unterschiedlich: Während die Umgebung beim Andreas einfach nur nicht alles importierte, veranstaltete die Xampp-Umgebung ein gar seltsames Verhalten. Denn dort hieß es auf einmal:

Fatal error: Maximum execution time of 60 seconds exceeded in C:\<Pfad>\wp-includes\class-http.php on line 1583

Herzlichen Glückwunsch. Da wird wunderbares Zeug als Lösung angeboten. Also man soll vor der bemängelten Zeile eine zusätzliche Zeile einfügen. In der Zeile steht bei mir eine Funktion. Nämlich diese:

 private function stream_headers( $handle, $headers ) {
 $this->headers .= $headers;
 return strlen( $headers );
 }

Und darüber soll man einfügen:

set_time_limit (300);

Soweit, so gut. Oder: So schlecht. Denn beim nächsten Import-Versuch erhielt ich noch ganz andere Fehler. Dazu erhielt ich auch die seltsamsten Anhaltspunkte im Internet. Alle führten wieder zu anderen komischen Fehlern, sodass ich das Alles wieder zurück gebaut habe. Und dann bin ich auf eine Lösung gekommen, die mir erst gar nicht eingefallen ist. Vielleicht nämlich erwartet WordPress einfach das Ende des Uploads, weil ihm nicht das korrekte mitgeteilt wird. Vielleicht verhält sich ja WordPress deshalb so komisch. Ich bin noch einmal in die php.ini und habe mal noch etwas angepasst, was mir erst mit der Zeit auffiel:

; Maximum number of files that can be uploaded via a single request
max_file_uploads=2000

Dort stand erst eine 20. Vielleicht dachte sich ja WordPress, dass das Ende bereits erreicht ist und hat deshalb den Fehler oben produziert. Und Tatsache, der Fehler erscheint nun nicht mehr. Was ich jetzt feststelle, ist, dass auch bei Xampp nicht alles importiert wird. Aber es kann sein, dass ich da einfach nur ein wenig noch basteln muss.

So ein Blogaufbau bringt schon ganz blöde Dinge mit sich, die man sich nie hätte vorstellen können. Aber dafür ist das ja hier eine Testumgebung, die ich mit dem Xampp zusammen fabriziere. Und wenn ich das Problem gefunden habe, werde ich mal den Andreas fragen, ob er mir da die Anpassung einbaut, die ich dann vielleicht gefunden habe. Ich werde auf jeden Fall weiter berichten.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

4 Gedanken zu „Blog-Neuaufbau in der Diaspora schwieriger als gedacht

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