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Schreiben im Blog

Bloggen anno 2015

Im fast abgelaufenen Jahr 2014 habe ich interessante Entwicklungen im Blog erlebt. Solche möchte ich auch 2015 erleben. Bloggen anno 2015? Wie soll das gehen? Was soll ich denn um Himmels Willen anders machen? Eigentlich bin ich ganz zufrieden mit dem, was ich mache und wie das hier läuft. Aber vielleicht gibt es doch Verbesserungspotential. Ich mache deshalb mal bei der „Zielbar“ mit, bei der es um besseres Bloggen geht.

In diesem Blog ging es das ganze Jahr über auf und ab. Aber es ist schon feststellbar, dass den Blog 2014 mehr Leute interessant fanden als noch letztes Jahr. Das mag an der Themenauswahl liegen oder an dem Umstand, dass ich mich immer weniger verbiege. Wie auch immer. Das ist eine Entwicklung, die mir durchaus gefällt. Wird sich das denn 2015 ändern?

Ja, wird es. Ich werde natürlich immer weiter viele Themengebiete abdecken. Das mache ich nun seit – im April – fast 6 Jahren so. Aber ich habe festgestellt, dass manche Themen nun irgendwie so gar niemanden interessieren. Einiges davon bespreche ich einfach nicht mehr. Und das werde ich auch immer weiter zurückfahren. Warum soll ich an Dingen festhalten, die weder Sie noch mich großartig interessieren?

Aber ich werde meine Meinung weiter vertreten. Ich habe mitbekommen, dass ich damit hier und da mal anecke. Das ist auch beabsichtigt. Nein, ich bin nicht glatt gebügelt. Ich bin teilweise unbequem. Soll man doch darüber schimpfen. Nachdem ich mich vor ein paar Monaten von dem Rucksack befreit habe, niemandem zu nahe treten zu wollen, geht das viel besser. Ich meine, ich bewege mich ja immer auf sauberem Terrain. Aber ich lasse mir meinen dicken Rand nicht verbieten.

Eigentlich wollte ich ein neues Layout hier im Blog einführen. Aber eigentlich bin ich mit dem ganzen Aussehen, dem Theme, ziemlich zufrieden. Und seitdem ich das habe, läuft die Seite irgendwie auch ein bisschen schneller. Klar, mit den viel beschworenen Blog-Profis kann ich weiter nicht mithalten. Und wenn ich mit Google eine Pagespeed-Analyse mache, lacht man sich kaputt. Aber ich kann damit gut leben. Hier wird sich also nicht allzu viel ändern.

Ich habe mir jedenfalls vorgenommen, das Eine oder Andere etwas klarer darzustellen. Wenn ich so manchen Artikel Revue passieren lasse, dann denke ich mir, dass manches zu kurz gekommen ist. Und hier und da bin ich auch über das Ziel hinaus geschossen. Wie auch immer – ein bisschen mehr Klarheit ist so einer meiner Vorsätze.

Tina Gallinaro hat bei „extrawerbung“ hingeschrieben, dass es grundfalsch ist, ein Thema links liegen zu lassen, nur weil andere schon darüber erzählt haben. Ich glaube, das habe ich nicht gemacht. Aber ich werde mal darauf achten. Auch meint sie, dass man frühere Themen mal wieder aufgreifen sollte. Ja, damit kann ich mich anfreunden.

Frank Ohlsen hat auch einen Blog. In dem hat er darüber nachgedacht, dass man eine Art Alleinstellungsmerkmal und einen Mehrwert für den Leser herausstellen sollte. Guter Gedanke. Mein Blog ist ja ein persönlicher Blog. Ich fasle hier meine persönliche Meinung rein. Ist das ein Alleinstellungsmerkmal? Vielleicht meine Meinung an sich. Aber so etwas überhaupt zu finden, ist verdammt schwer. Oder?

Tja, und der Alexander Liebrecht will sich den Spaß am Bloggen bewahren. Ich glaube, wer den verliert, sollte auf der Stelle seinen Blog schließen. Da kann man wie er ein „Spontan-Blogger“ sein oder eher regelmäßig Artikel veröffentlichen. Aber wenn es keinen Spaß mehr macht, sollte man unbedingt aufhören.

Nein, keine Sorge: Im Großen und Ganzen geht das hier so weiter wie bisher. Nur einige Dinge werde ich konkretisieren und vielleicht auch deutlicher herausarbeiten. Aber ich werde einen Teufel tun und alles hier umwerfen. Das wird nicht mein Ziel sein. 2015 wird für mich Kontinuität bringen, denke ich. In diesem Sinne:

Rutschen Sie gut rein nach 2015.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

9 Gedanken zu „Bloggen anno 2015

  1. Hallo, Henning,
    erst mal vielen Dank für die Erwähnung meines Blogs in deinem Artikel.
    Genau wie du stehe ich auch auf dem Standpunkt, dass der Spass am Bloggen ansich das wichtigste ist, um das es geht.
    Auch ich habe unglaublich viel Spass am bloggen und vielfach vertrete ich auch meine Meinung in den Artikeln.
    Andernfalls würde ich den Blog auch direkt einstampfen.
    Deinen Blog werde ich sicherlich noch das eine oder andere mal besuchen. Deine Beiträge gefallen mir, regen Sie doch auch zum nachdenken an.
    Liebe Grüße
    Frank

  2. Dir auch einen guten Rutsch und ein tolles Jahr 2015!

    Und mach mal schön so weiter wie bisher. Ich schau hier regelmäßig gerne rein und lese gerne Deine Meinungen zu verschiedenen Theme!

    LG Thomas

  3. Hi Henning,
    an erster Stelle vielen lieben Dank für die Verlinkung und ja, klar, warum muss man alles umwerfen, nur weil es ein neues Jahr ist. Ich werde auch nicht viel ändern, nur versuchen, regelmässiger zu bloggen.

    Ich lese hier in letzter Zeit wieder mehr oder weniger regelmässig und wenn es Themen sind, die mich interessieren, dann bin ich zur Stelle und gebe auch einen Kommentar ab.

    Dein Design gefällt mir auch soweit so gut. Wenn es eines Tages ein anderes Theme sein sollte, dann wird es wohl so sein und die Leser werden sich auch daran gewöhnen.

    2015 darf wie gehabt regulär gebloggt werden und wenn man Spass dabei haben wird, dann ist es auch schon das Wichtigste :).

  4. Hallo Henning,

    wenn du mit deinem Blog zufrieden bist, solltest du auch nichts ändern, nur um etwas zu ändern.

    Ich wünsche dir auch ein gutes Jahr 2015 und das deine Wünsche in Erfüllung gehen.

    Viele Grüße
    Ann-Bettina

  5. Hallo Henning,

    über Themen zu schreiben, die keinen interessieren, dürfte tatsächlich wenig Sinn habe. Erst recht nicht, wenn sie auch Du keinen Bezug zu ihnen hast. Das kann sich natürlich manchmal auch ändern, wenn man sich in eine Sache erst mal gründlich hinein kniet. Dann macht es plötzlich Spaß, darüber zu schreiben und das Lesen wird interessant.

    Ansonsten kann ich Dir gut nachempfinden, wie gut es tut, den echteren Ton zu nutzen.
    Weiterhin wünsche ich Dir ein gutes Bloggerjahr
    Kurbelursel

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