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Schreiben - (C) bykst CC0 via Pixabay.de Schreiben - (C) bykst CC0 via Pixabay.de

Blogger-Vergütung mit der VG Wort – Wie geht denn das?

Ein Blog muss laufen, das kostet Geld. Und wenn jemand arbeitet, kostet das auch Geld. Das kann für Blogger durch die VG Wort bezahlt werden. Wie jetzt? Sie glauben nicht, dass ein Blogger arbeitet? Was ist denn mit all den Worten, die ein Blogger formulieren wird, mit all den Recherchen, auf die er sich einlässt, mit der ganzen Verwaltung und so etwas? Das ist keine Arbeit? Was denn dann? Ach ja, es ist ja ein Hobby. Nun gut, von mir aus. Aber wenn das Hobby etwas einbringen kann, dann ist das doch in Ordnung, oder?

Wie Sie wissen, will ich über kurz oder lang von der Werbung in der Seitenleiste weg. Die ist gut und schön und wirft vielleicht um die 120 bis 150 Euro im Jahr ab. Aber ich will ja niemanden mit der Bettelei nerven, dass man doch bitte bei mir den Werbeblocker abschalten soll. Die Diskussion hatten wir lang genug, und ich bin es leid. Also bin ich hier im Blog ein registrierter Autor. Registriert bin ich bei der Verwertungsgesellschaft Wort. Und wenn ich Glück habe, dann kann ich mit hier verbauten Zählmarken ein bisschen was an Tantiemen einsammeln.

Wenn mindestens der Betrag herauskommt, den ich mit Werbung einsammeln werde, dann schalte ich selbige sofort ab. Das habe ich versprochen, und daran halte ich mich. Um nun etwas als Autor einnehmen zu können, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Ich muss beim „Meldesystem für Texte auf Internetseiten (METIS)“ registriert sein
  • Ich muss Zählmarken dort bestellt und in meine Artikel eingebunden haben
  • Die Texte, die ich melden möchte, müssen frei zugänglich sein
  • Sie müssen mindestens 1800 Anschläge (Mit Leerzeichen und Co.) haben
  • Vom Veröffentlichungszeitpunkt bis zur Meldung müssen mindestens 1500 Zugriffe erfolgt sein

Das war es im Groben schon. Und so setze ich seit ein paar Monaten die Zählmarken von der VG Wort ein. Ich nutze dazu das WordPress-Plugin Prosodia. Einmal eingerichtet, kann man dann im METIS-System der VG Wort Zählmarken bestellen und diese als CSV-Datei herunterladen. In Prosodia kann man dann eben diese CSV-Datei importieren und ist dann quasi schon einsatzbereit.

Nun habe ich ein paar höchst erfolgreiche Artikel seither geschrieben. Ich schrieb ja, dass mindestens 1500 Zugriffe erfolgen müssen, damit ein Artikel meldefähig ist. Also habe ich mir mal meinen erfolgreichsten Artikel im Zeitraum hergenommen, und zwar einer über eine Gebührenerhebung für Facebook. Laut Google Analytics hat der Artikel seit dem Zeitpunkt der Veröffentlichung am 21.09.2015 über 6500 eindeutige Aufrufe gehabt. Also habe ich mal geschaut, ob dieser Artikel meldefähig wäre. Wenn ich jetzt ohne Identifikationscode suche, wird dann aber so gar nichts gefunden, wie Sie sehen:

metis

Es wird weder ein erreichter Mindestzugriff, noch ein anteilig erreichter Mindeszugriff (ab 10000 Zeichen) gefunden. Irgendwie muss die VG Wort anders zählen als Google. Ich frage mich da gerade, wie das denn gehen soll. Ich meine, ich muss doch irgendwie nachvollziehen können, wie viele Aufrufe für den jeweiligen Text durch die Zählmarke gezählt wurden. Und dass bei 6500 Aufrufen laut Google weniger als 1500 Aufrufe laut VG Wort zusammen kommen, kann ich irgendwie nicht ganz glauben.

Haben Sie denn eine Ahnung, woran so etwas liegen kann? Ich meine, selbst die WordPress Statistik hat ungefähr die Summe zusammen, die Google Analytics da aufgeführt hat. Und das ist das, was Google Analytics mir anzeigt:

ga_fb

Kann denn das Ding mit der Zählmarke derart falsch liegen? Wie gesagt, ich will das Alles gar nicht glauben. Vielleicht liegt es daran, weil eben der Zeitraum noch nicht abgelaufen ist. Wer weiß? Aber irgendwie macht mich das Ganze dann doch stutzig. Das wäre bei Ihnen sicherlich nicht anders, oder? Insofern frage ich mich in meinen Augen zurecht: Wie geht das denn? Ich meine, man findet ja auch im Quelltext des obigen Artikels die sauber eingebaute Zählmarke.

Vielleicht mache ich mich ja auch nur unnütz verrückt. Aber wenn ich danach suche, bei welchen Zählmarken der Mindestzugriff noch nicht erreicht wurde, dann sehe ich irgendwie alle. Und das kann es ja nun nicht sein. Ich habe ein größeres Verständnisproblem. Und wer weiß, vielleicht finde ich ja eine Erklärung. Sollte es aber dabei bleiben, dass das nichts einbringt, werde ich das nicht weiter verfolgen und mir etwas anderes überlegen. Eigentlich ist das eine schöne Sache, aber funktionieren muss es.

Update

Nach einer kurzen Diskussion bin ich mittlerweile davon überzeugt, dass ich einfach mal bis zum Meldezeitpunkt warten muss. Ich werde mal sehen, was dann zu Buche steht.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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