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Candy Crush Saga – Ein Milliarden-Gewinn durch Spielsucht?

Die Candy Crush Saga: Viele Smartphone- und Facebook-Nutzer kennen das Spiel. Eigentlich kostenlos, aber es wirft einen Milliarden-Gewinn ab. Man kann schon fast sagen, dass es praktisch Nutzer geben muss, die dem Spiel verfallen sind. Und der Spiele-Entwickler-Firma King beschert das einen gigantischen Gewinn. Dass geht doch eigentlich gar nicht, außer im Spiel gibt es angeblich nützliche Dinge zu kaufen, so genannte In-App-Käufe.

Nein, ich spreche mich nicht davon frei. Auch ich habe mal dieses Spiel gespielt. Man muss ja schließlich mitreden können. Ich wurde immer wieder bei Facebook zu diesem Spiel eingeladen. Sie kennen das sicher mit den Spiele-Einladungen. Jedenfalls finde ich das Spiel zu merkwürdig, als dass ich es mit großer Lust spiele. Mal zum Zeitvertreib hatte ich es mal an, aber das war es dann auch.

Jedenfalls gibt es im Spiel solche Dinge wie ein Extra-Leben freischalten oder irgendwelche Erweiterungen. Das wird irgendwie mit Gold gemacht. Was aber, wenn das alle ist? Dann muss echtes Geld bezahlt werden. Und daran verdient King. Übrigens genau wie bei Farm Heroes und wie sie alle heißen. Unterm Strich sind das sage und schreibe innerhalb eines Jahres 1,3 Milliarden US-Dollar. Der Dennis Vitt hat da mal die Zahlen ein bisschen dargestellt.

Im Blog „Multimedia’s World“ wird da die Frage gestellt, ob Candy Crush Saga eventuell süchtig macht. Und es muss so sein: Candy Crush ist ein Glücksspiel. Es sorgt für Dopamin-Ausstöße. Und es sorgt dafür, dass der Nutzer bereitwillig Geld bezahlt. Anders ist es auch nicht zu erklären, dass King derart viel mit dem Spiel erlöst hat. Also – wie es „Multimedia’s World“ so schön schildert: Candy Crush Saga ist ein Spiel, das mit äußerster Vorsicht zu genießen ist. Wer es noch nicht nutzt und dem Bonbon-Verschieben erlegen ist, sollte sich gut überlegen, ob er das Spiel haben muss.

Ähnlich könnte es sich mit Farm Heroes verhalten. Aber mit den Bonbons ist die Hemmschwelle zur Sucht geringer, weil das eben quietschbunt ist und durch die Bonbons völlig harmlos aussieht. Oder würden Sie auf die Idee kommen, dass diese Spiele eine Gefahr bergen?

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

2 Gedanken zu „Candy Crush Saga – Ein Milliarden-Gewinn durch Spielsucht?

  1. Ich stimme Dir komplett zu.
    Zusätzlich bin ich der Meinung, dass dieses Spiel eigentlich auf dem deutschen Markt nicht verfügbar sein dürfte. Nicht nur das scheinbar 100 Tausende dem Spiel verfallen sind und somit auch noch Geld dafür ausgeben. Mit zunehmender Spieldauer wird auch immer transparenter, dass die Bonbons nicht zufällig fallen sondern ein ausgeklügelter Algorythmus dafür sorgt, dass die Bonbons so fallen, dass oft nur noch 1 oder 2 Züge nötig sind um doch noch weiterzukommen. Das ist schlichtweg Betrug.

    1. Hallo Frank. Es stimmt, dass man Candy Crush sehr skeptisch sehen darf. Wenn ich mir überlege, wie oft bei dem Spiel irgendwas gekauft werden kann, um irgendwas besser zu erreichen, dann weiß ich doch, wie schnell mancher darauf hereinfällt. Das ist schon recht brillant.

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