Skip to main content
OneDrive über Outlook.com - Henning Uhle OneDrive über Outlook.com - Henning Uhle

Ein bisschen Cloud-Speicher muss sein

Ja, ich schreibe mal wieder über Cloud. Nun ist es vielen Nutzern gar nicht bewusst, was Cloud alles bedeutet. Man kann im Unternehmensbereich komplette Infrastrukturen samt und sonders auslagern. Aber das ist ja gar nicht so das Thema. Es ist vielmehr nur der Cloud-Speicher, der dem Nutzer bei was auch immer vom Provider angedreht wird. Und hier muss man einfach mal schauen, was es da so an Angeboten gibt.

Für mich ist da OneDrive von Microsoft der ungeschlagene Sieger. Nicht, weil man da wahnsinnig viel Speicher bekommt oder so. Nein, weil es klasse funktioniert. Und mir ist lieber, dass etwas funktioniert, als dass irgendwas möglichst von vielen genutzt werden kann. OneDrive ist ja der Gegenentwurf zum Google Drive. Und bei einem Android-Handy ist Google Drive nun einmal der Standard. Aber OneDrive ist nun einmal besser.

Denn man sucht bei Google Drive fast vergeblich, um dort hochgeladene Bilder in eine Webseite einzubauen. Das geht bei OneDrive ganz einfach. Ich hatte mal über die Software Wondershare geschrieben und diverse Screenshots angefertigt. Möchte ich die nun per OneDrive direkt einbinden, mache ich das so:

Bilder von OneDrive her direkt einbinden - Henning Uhle
Bilder von OneDrive her direkt einbinden – Henning Uhle

So, und nun nehme ich einfach mal ein Bild und lade das bei OneDrive hoch. Dieses Bild möchte ich dann also per OneDrive hier direkt im Blog einbinden. Ich klicke da also auf „Generieren“, um den Code zum Einbetten zu bekommen. Und dann habe ich hier das Bild:

Nun ja, das sieht ein bisschen komisch aus. Aber es würde prinzipiell funktionieren. Geht es denn damit besser, die Datei von OneDrive aus direkt per „Dateien hinzufügen“ einzubinden? Irgendwie schon. Im OneDrive ruft man sich das Bild auf und klickt dann auf „Original anzeigen“ und erhält dann eine Vollansicht des Bildes. In dem Browser-Fenster kann man dann die URL kopieren und im Artikel über „Dateien hinzufügen“ -> „Von URL…“ das Bild einfügen. Und was passiert? Nichts. Über die oben beschriebene Möglichkeit kann man aber arbeiten.

Bei Google Drive funktioniert das ähnlich. Nur muss man hier die Adresse dann aus den Bild-Eigenschaften herauskopieren. Und dann funktioniert der Bildlink nicht einmal, wenn man nicht gerade angemeldet ist.

OneDrive finde ich besser. Es lässt sich vieles einfacher organisieren und sortieren. Die Möglichkeiten erscheinen mir auch etwas ausgereifter als bei Google Drive. Sie haben ja oben gesehen, wie ich bei OneDrive den Link generiere. Bei Google Drive sieht das dann so aus, wenn man den Link denn dann nutzen könnte:

Zugriffslink bei Google Drive generieren - Henning Uhle
Zugriffslink bei Google Drive generieren – Henning Uhle

Das sieht übrigens Sascha Pallenberg bei Mobilegeeks nicht anders. Ihm kommt OneDrive auch aufgeräumter als Google Drive vor. Der Hintergrund seines Artikels ist übrigens sehr interessant. Als Android-Benutzer ist man ja schnell dabei, alles mögliche von Google einzusetzen: GMail, Google Drive, Google+, Wallet und so weiter und so fort. Aber will man sich denn nur von einem Anbieter mit Leistungen beliefern lassen? Kann man denn die Leistungen nicht über die Anbieter hinweg streuen? Und so kommt es dann eben, dass man das Gefühl hat, dass OneDrive einfach mal besser funktioniert als Google Drive.

Wer weiß, vielleicht brauche ich ja mal mehr Speicher als die zur Email-Adresse gehörenden 15 GB. Jeder mit einer Hotmail-, Live-, Outlook-Adresse hat OneDrive. Aber viele sagen einfach mal, dass Microsoft bäh ist. Das stimmt aber nicht. Sie sind nicht schlechter als Google oder Apple oder so. Und weil dem so ist, kann man ja auch Leute einladen, OneDrive zu nutzen.

Andere Cloud-Dienste sind ja generell mit Vorsicht zu genießen. Aber da muss ich Ihnen ja nichts erzählen. Aber man sollte schon dafür sorgen, nicht immer nur auf Google angewiesen zu sein. Und dann verliert man den Überblick, nicht wahr? Wie schön, dass es sowas wie MultCloud gibt und ich quasi alle Cloud-Dienste meiner Accounts dort einbinden kann und verwalten kann. Das spart dann schon einiges an Verwaltungsaufwand. Über die habe ich ja auch schon geschrieben.

Cloud ist nicht schlimm oder schlecht. Und wer will, soll sie auch nutzen. Nach meinem Dafürhalten funktioniert aber OneDrive in so einigen Aspekten besser als Google Drive. Nicht nur, weil letzterer Dienst einfach mal antiquiert aussieht. Was ist, wenn man nicht bei Google angemeldet ist? Dann funktionieren einfach mal Links nicht. Bei OneDrive kann man sich wenigstens behelfen. Das sind so Sachen, die für mich interessant sind. Und für Sie?

Bildquelle: OneDrive über Outlook.com – Henning Uhle

Verteilen Sie diese Erkenntnis doch einfach wie 0 andere auch

Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

Ein Gedanke zu „Ein bisschen Cloud-Speicher muss sein

  1. Hallo Herr Uhle,

    super Artikel!

    Dieser hat mir sehr weitergeholfen.

    Ich hoffe Sie können mir bei einigen Fragen weiterhelfen, leider habe ich kaum wen in meinem Umfeld der mir diese Fragen ausreichend beantworten kann..

    Vorneweg:
    Ich möchte eine Webseite erstellen ohne viel Webspace zu erwerben.
    Jemand erzählte mir mal von dieser Möglichkeit Inhalte aus dem OneDrive einzubetten bzw. einzubinden.

    Ich möchte gerne WordPress als Seitenverwaltung nutzen. Ich versuche seit einigen Tagen vergebens, Inhaltedort einzupflegen, da WordPress diese generierten Links nicht „frisst“.

    Ich hoffe Sie können mir da weiterhelfen,

    Liebe Grüße
    Jess

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.