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Einfach mal schreiben - free picture by cohdra via morguefile.com Einfach mal schreiben - free picture by cohdra via morguefile.com

Ein WordPress-Blog mit Office?

Schreiben kann man überall und jederzeit. Und eigentlich auch mit allerlei Dingen: Im Dashboard, mit Programmen, auf dem Handy. Und Office? Ich meine, ich habe schon mal versucht, mit dem Windows Live Writer zu schreiben. Es geht. Aber eben nur so halb. Ich möchte gern sehen, was ich zusammenschreibe, ohne dass ich erst irgendwas hochlade und eventuell nicht den Entwurf beibehalte. Nein, das ist mir zu heikel. Und wie ist das nun in Microsoft Office?

Wie auch schon beim Live Writer, so sind einfach auch in Word nicht alle Dinge vorhanden, die man zum Bloggen braucht. So kann kein Schlagwort festgelegt werden, und auch so sind ein paar Dinge mehr nur rudimentär. Insofern hat Microsoft mit Word da eine wichtige Chance verpasst, um eine Premium-App für WordPress zur Verfügung zu stellen. Und wenn man das so weiter spinnt, dann kommt man darauf, dass es eine Word-App für Tablets gibt. Wenn also das Bloggen mit Word richtig funktionieren würde, dann könnte man wirklich auf jedem Gerät unabhängig vom WordPress-Dashboard bloggen. Also auch überall und so.

Joe Foley hat bereits 2012 darüber philosophiert, wie man am besten mit Word bloggt. Natürlich wird beim Absenden eines Artikels von Word die Warnung ausgespuckt, dass der Benutzername und das Passwort mit übertragen werden kann. Natürlich schweigt sich Microsoft darüber aus, ob das Alles dann noch sicher ist. Und er weist auch darauf hin, dass der Live Writer selbstverständlich nicht mit Word verglichen werden kann. Dafür kostet ja Word auch Geld, nicht wahr?

Also mir hat Word als Editor für Blogartikel nicht sonderlich gut gefallen. Aber vielleicht lasse ich es nochmal auf einen Versuch ankommen. Denn es irgendwie so, dass einige Blogger mit Word bloggen. Es muss also auch einen Vorteil geben. Und das könnte an der Grafik-Einbettung liegen. Am ungestörten Schreiben, das mancher schätzt.

Wer also daran Interesse hat und des Englischen mächtig ist, sollte sich vielleicht mit dem Artikel von Joe Foley befassen. Ich habe es selbst noch nicht ernsthaft versucht. Aber ich teste ja derzeit eh mit einer Testumgebung, da könnte man das vielleicht mal mit versuchen. Hat denn jemand der mitlesenden Blogger schon mal mit Word gebloggt? Wie waren die Ergebnisse?

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

2 Gedanken zu „Ein WordPress-Blog mit Office?

  1. Hallöchen, erst mal vielen Dank für deinen Pingback.
    Ich persönlich schätze sehr, dass ungestörte schreiben und die Möglichkeit, schnell und einfach unterwegs ein paar Wörter zu verfassen. Zudem entlastet es die WordPress Installation, da ich so kein PlugIn für den Editor brauche. Die Tags und SEO Einstellungen hinterher anzupassen ist natürlich umständlich, aber für mich ist es angenehmer erstmal Entwürfe zu schreiben und hinterher anzupassen, als direkt im WordPress Dashboard die Beiträge zu schreiben (da mir bisher kein Editor so wirklich zusagt, es gelegentlich mal buggt und der „ungestört“-Modus ebenfalls sehr unangenehm ist (vor allem Nachts…).

    Dein Beitrag ist schön geschrieben, Daumen hoch :D!

    1. Hallo, also für Entwürfe ist das schon vorstellbar. Aber produktiv ist das noch nicht ausgereift. Da mag Word besser funktionieren als der Live Writer. Aber das Ende der Erfindungen ist es eben noch nicht.
      Vielleicht gibt es irgendwann mal einen richtigen Editor, der ohne die ganze Installation von WordPress darum auskommt. Vielleicht wäre ja sogar das Bloggen via Email eine sinnvolle Alternative?

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