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Email - Grafik by Prawny via Pixabay Email - Grafik by Prawny via Pixabay

Einträgliches Geschäftsmodell: Verkauf von Email-Adressen

Heutzutage hat ja eigentlich jeder eine eigene Email-Adresse. Wofür auch immer. Einskommairgendwas Milliarden Facebook-Nutzer zum Beispiel. Oder jeder, der aus einem App-Store für sein Smartphone oder seinen Computer oder sein Tablet eine App herunterladen möchte. Oder neben Facebook all die anderen sozialen Netzwerke. Und es ist ein reger Handel damit ausgebrochen. Oder so ähnlich. Jedenfalls lässt sich damit einiges an Schindluder treiben.

Da geht es zum Beispiel um 3 Millionen deutsche Email-Adressen, die da zum Schnäppchen-Preis angeboten werden. Das scheint in diesem Fall nur ein loses Angebot zu sein, bei dem man noch nicht weiß, ob es diese Adressen überhaupt gibt. 800 Euro soll der Spaß kosten. Man soll an eine andere Email-Adresse als die Absender-Adresse antworten. Klar, oder? Machen wir doch alle. Nein, natürlich nicht, aber aufklären muss man darüber.

Darauf bezieht sich auch noch ein anderer Artikel. Nur dass es nicht „nur“ die 3 Millionen Email-Adressen sind, sondern eben auch Post-Adressen. Solche Emails können auch gern mal unzählige Male eintreffen, und das macht die ganze Sache nervtötend. Zumal man sich ja strafbar machen würde, wenn man tatsächlich auf so etwas einging. Nein, das muss man alles nicht mitmachen, denke ich mir.

Es heißt inzwischen unter anderem, dass so etwas durchaus auch Vorschussbetrug sein kann. Hierbei wird in einer Art Schneeballsystem dem Empfänger vorgegaukelt, dass ihm eine Provision XYZ winkt, wenn er an einer bestimmten Handlung teilnimmt. Klar, denn man soll ja die Email-Adressen weiter verkaufen. Und dann tappt man in die Falle.

Wenn man nun mit Email-Adressen handelt, macht man sich unter Umständen strafbar. Denn ist es nicht so, dass man Email-Adressen nur bestimmungsgemäß besitzen darf? Ich darf nicht einfach einen Sack voll Email-Adressen haben und den weiter verscherbeln. Damit verwende ich die Adressen ja nicht gemäß der Bestimmung, oder?

Man kann also damit am Ende feststellen: Es ist a) nicht klar, ob es diese Email-Adressen tatsächlich gibt. Und wenn, dann ist es b) verboten, damit Handel zu treiben, wie mir scheint. Aber selbst wenn nicht, sind die Absender solcher Emails Betrüger, weshalb man getrost solche Emails einfach mal löschen und ignorieren kann. Die meisten Spam-Filter arbeiten auch inzwischen ziemlich sauber, weshalb man die auch benutzen kann.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

3 Gedanken zu „Einträgliches Geschäftsmodell: Verkauf von Email-Adressen

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