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2 Träger von Aluhüten - von Jodie McGrath (Photo by Jodie McGrath) [Für die Lizenz, siehe], via Wikimedia Commons 2 Träger von Aluhüten - von Jodie McGrath (Photo by Jodie McGrath) [Für die Lizenz, siehe], via Wikimedia Commons

Es ist wie 1984

Wie ist das eigentlich? Was glauben eigentlich manche Blogs, was sie bewirken können, wenn sie einen auf Verschwörungstheorien machen? Was soll der Quatsch? Klar, die erzählen einen davon, dass sie die richtigen und echten Nachrichten haben. Aber irgendwie kann man das doch alles nicht glauben. Was versprechen sich denn solche Blogs davon? Und das Schlimme daran ist: Es werden immer mehr davon.

Blogs haben ja irgendwie immer wieder die Aufgabe, Dinge anders zu beleuchten. Sie sollen unaufgeregt über Dinge erzählen. Und sie sollen vor allem wahrhaftig sein. Aber was passiert? Es gibt Blogs, die auf die Kacke hauen, dass „die Medien“ doch eh nur herum lügen und nur sie die einzige Wahrheit gepachtet haben. Und die glänzen dann mit unvorstellbaren Begriffen wie „anarcho-syndikalistisch“ und „freiheitlich“ und „unverfälscht“ und so etwas. Donnerwetter, das müssen dann aber wahnsinnig gute Webseiten sein.

Und dann schaut man sich die Inhalte auf diesen Webseiten an und verliert auf der Stelle den guten Glauben. Ich meine, es ist schon richtig, dass man das Gefühl bekommen kann, dass irgendwas schief läuft. Aber wenn man sich diese Webseiten anschaut, dann tut einem schon beizeiten die Hand weh vor lauter Kopfklatschen. Was soll das, wenn Webseiten, die sich als „echte Nachrichten“ verkaufen, von „Neusprech“, Gedankenkontrolle“ und so etwas faseln? Was wollen die erreichen? Man möge es mir erklären, ich verstehe es nicht.

Was hat so etwas mit wirklichem Bloggen zu tun? Und noch dazu muss man festhalten, dass dann in den Ausdünstungen nicht mal eine richtige Quelle hinterlegt ist für das, was diese Webseiten da behaupten. Was meinen Sie, was man da glauben kann? Aber man kann sehr schnell behaupten, dass man sich im Buch „1984“ von George Orwell befindet. Aber ist denn die Welt wirklich so schlecht? Muss man hinter jeder Ecke inzwischen die „Gedankenpolizei“ vermuten?

Können wir uns vielleicht mal wieder darauf konzentrieren, dass Blogs unaufgeregt die Fortführung von „Breaking News“ sind? Wenn ich so sehe, dass Blogs langsamer sind als Nachrichten, dann sollten sie vielleicht dem nachgehen, was da „in der Zeitung“ steht. Was ist die Geschichte hinter der Geschichte? Aber bei den Blogs, die sich als „echte Nachrichten“ anbiedern, wird niemand so etwas erwarten können. Aber noch einmal: Was sollen solche Blogs? Ich verstehe den Sinn dahinter nicht. Vielleicht kann mir da jemand in den Kommentaren auf die Sprünge helfen.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

3 Gedanken zu „Es ist wie 1984

  1. Achtung, Vergleich:

    Ist wie mit der Presselandschaft, da gibt es „Wild“, „Buper-Ilu“ etc., aber auch „Spagel“, „Jokus“ und mehr.

    Wer sagt Dir, das Du diese, oder jene lesen musst?

    Will sagen: gäbe es keine Klientel, gäbe es auch diese Erzeugnisse nicht, oder? ;-)

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