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Mark Zuckerberg und Indiens Premierminister Narendra Damodardas Modi - von Narendra Modi (PM in US) [CC BY-SA 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons Mark Zuckerberg und Indiens Premierminister Narendra Damodardas Modi - von Narendra Modi (PM in US) [CC BY-SA 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons

Facebook-Chef Zuckerberg will die Welt verbessern

Vieles lief falsch, was Mark Zuckerberg, Chef von Facebook, getan hat. Aber jetzt will er die Welt verbessern und viel für Kinder machen. Wie doch ein Sinneswandel passieren kann. Kann es denn sein, dass Zuckerberg doch anders über Geld nachdenkt, als man es ihm immer wieder unterstellt? Oder ist das nur ein gelungener PR-Coup? Jedenfalls wird Mark Zuckerberg viel für Kinder und Schwächere tun. Der Grund ist die Geburt seiner Tochter.

Mark Zuckerberg ist Vater geworden. Seine Frau Priscilla Chan hat eine Tochter zur Welt gebracht. Max heißt sie. Und das nahm der Facebook-Gründer und Chef des sozialen Netzwerks zum Anlass, sein Vermögen neu zu sortieren. Nach und nach will er sich von 99% seiner Aktien trennen. Das Ganze hat einen Wert von um die 45 Milliarden US-Dollar. Aber die wirft er nicht einfach auf den Markt, sondern will nach und nach soziale Projekte fördern. Dafür hat er mit seiner Frau eine Stiftung gegründet. Also so etwas wie die Gates-Stiftung von Microsoft-Gründer Bill Gates.

Die gegründete Stiftung will sich für Chancengleichheit von Kindern in aller Welt einsetzen. So will er sich für die medizinische Forschung und für die Bildung einsetzen. Er vertritt die völlig richtige Meinung, dass niemand auf der Welt eine Chance hat, wenn ihm die Bildung fehlt. Und wenn jemand krank ist, muss ihm auch geholfen werden. Damit hat Mark Zuckerberg gewaltiges Aufsehen weltweit erregt. Das steht alles in „A letter to our daughter“ – natürlich auf Facebook.

Da es hier um gewaltige Summen in den Aktienpaketen geht, hat Mark Zuckerberg natürlich Investoren, Anteilseigner und die Börsenaufsicht informiert. Da wird nicht einfach mal so dieses riesige Aktienpaket an die Börse geklatscht. Sondern das soll nach und nach geschehen, sozusagen marktverträglich und so. Denn sein Unternehmen soll natürlich keinen Schaden davon tragen.

Ist das jetzt ein PR-Coup? Ich glaube nicht. Natürlich hat Zuckerberg damit Aufsehen erregt. Aber es ist ja nicht das erste Mal, dass er so etwas macht. Schon 2010 hatte er angekündigt, 100 Millionen US-Dollar für Schulen in Newark im US-Bundesstaat New Jersey zu spenden und den Aufbau einer Bildungsstiftung anzustreben. Und vor Weihnachten 2012 spendete er 18 Millionen Facebook-Aktien im Wert von ca. 500 Millionen US-Dollar an die Silicon Valley Community Foundation zur Unterstützung von Projekten im Bildungs- und Gesundheitsbereich.

Ist Mark Zuckerberg denn nun so etwas wie der Retter der Welt? Nein, ich denke, man darf das nicht so spöttisch sehen. Wohltätigkeit hat in den USA eine große Tradition. Und obwohl es ihm finanziell wohl nie wirklich schlecht ging, war er doch ein Außenseiter. Und ich denke, er will da aller Welt eine Chance geben. Natürlich macht er das nicht ohne Eigennutz. Denn das rückt ihn natürlich in ein besseres Bild. Aber seit er 2010 „The Giving Pledge“ beigetreten ist und versprach, einen Großteil seines Vermögens für wohltätige Zwecke zu spenden, ist das nun einmal Gesetz für ihn.

Er setzt sich dafür ein, dass jeder Mensch die Chance auf Integrität hat. Das fängt schon bei Facebook an. Er sagte wohl mal, dass mehrere Identitäten ein Mangel an Integrität sei. Da er als „Nerd und Spinner“ immer Außenseiter war, weiß er vermutlich, wovon er da redet. Und da will er vermutlich anderen einen einfacheren Weg zeigen. Wie gesagt, das macht Zuckerberg alles nicht ohne Eigennutz. Aber man darf das schon als beachtlich bezeichnen. Oder sehen Sie das anders?

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

2 Gedanken zu „Facebook-Chef Zuckerberg will die Welt verbessern

    1. Naja, wirklich Aufklärung bringt der Artikel nicht. Es könnte sein. Aber es ist nicht. Ich sage ja nicht, dass Zuckerberg das nicht ohne Eigennutz macht. Aber das zu verteufeln, halte ich auch nicht für richtig.

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