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Einfach mal schreiben - free picture by cohdra via morguefile.com Einfach mal schreiben - free picture by cohdra via morguefile.com

Für die quellenlosen Blogger

Blogger leben immer wieder in ihrer eigenen Blase und tun überhaupt nicht dergleichen, auf andere Blogger als Quellen zu verweisen. Es könnte ihnen ja irgendwas verloren gehen. Bei den SEO-Buden nennt man so etwas „Linkjuice“. Genau habe ich das nicht begriffen, aber deutsche Blogger haben nach wie vor das Problem, dass sie denken, sie würden irgendwas verlieren, wenn sie diesen „Linkjuice“ weitergeben.

Ich hatte mich vor geschlagenen viereinhalb Jahren darüber ausgelassen, dass ich es unfair finde, wenn Blogger denken, sie müssen ihre Quellen nicht angeben. Ja, auch den Nachrichten habe ich fehlende Fairness vorgeworfen. Aber ich meine jetzt nur die Blogger an sich, die ja so viel von ihrem Blog halten. Neben den fehlenden Quellenangaben finde ich es aber auch unfair, dass man einfach so Pingbacks ausschaltet. Auch darüber habe ich etwas aufgeschrieben. Im August 2013 habe ich geschrieben:

Der deutsche Blogger ist wie der deutsche Michel: Der gemeine Deutsche kann einfach schlecht honorieren, dass jemand anderes auch etwas gutes macht.

Und ich stehe nach wie vor dazu. Es könnte ja sein, dass ein Blogger auf einen anderen Blogger verlinkt, der vielleicht bessere Inhalte hat. Und dann ist der Leser weg. Tja, dann lässt man es lieber gleich bleiben. Da ist doch auch viel besser so. Und viel einfacher. Die Nachrichten machen das doch auch so: „Quelle: Fremdmaterial„. Oder etwas in dieser Preislage. Ja, Sie kennen meine Meinung. An der hat sich nicht allzu viel geändert. Wie komme ich aber darauf, nochmal darauf Bezug zu nehmen?

Der Pascale Beier hat darum gebeten, dass doch Blogger mal bitteschön ihre Quellen angeben sollen. Gerade wenn in einem Blog Inhalte vorkommen, die keinen direkten Nachrichten-Charakter haben, setzt sich der Autor direkt mit einem Thema auseinander. Und meistens hat man doch dann seine Themen von woanders. Und dahin kann der Schreiberling dann auch verlinken. Ist das so schwer?

Ja, er hat Recht, mir geht es nicht anders: Wenn ich irgendwas technisches zusammenschreibe oder so, dann will der Leser vielleicht nachvollziehen können, woher ich das denn bitteschön weiß. Wenn ich da einen Link zu meiner Quelle habe, ist das gar nicht so schwer. Bei reinem „Hörensagen“ ist das schon immens schwierig. Und deshalb darf man auch verlinken. Nein, ein anderer Blogger ist keine Konkurrenz. Was soll das also mit dem so genannten Linkgeiz?

Schwierig ist es aber, wenn man Links nachpflegen will. Was weiß ich denn, woher ich da vor 2, 3 Jahren meine Quellen bezogen habe? Darum verlinke ich lieber gleich. Ein Blog dient ja vielen als Informationsplattform. Und auf einer solchen sind generell Quellen angegeben. Ich weiß nicht, was so schwierig daran ist, diese Quellen nicht anzugeben. Kann mir da eventuell jemand weiterhelfen?

Bildquelle: Einfach mal schreiben – free picture by cohdra via morguefile.com

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

Ein Gedanke zu „Für die quellenlosen Blogger

  1. schau mal hier rein: http://youtu.be/mq9mH3-Z2gU?t=9m25s

    Das erklärt eventuell die Angst, weil Google denken könnte, es handelt sich um unerlaubten/unnatürlichen Linktausch.

    Die Frage war: Ich habe eine Verzeichnis für Outdoor-Sportartenanbieter, die ich auch verlinke. Mit der Zeit haben mehrere Anbieter mein Verzeichnis entdeckt und haben es (aus Dankbarkeit) verlinkt. Es fand kein Linktausch statt, es sieht aber so aus – ist das erlaubt?

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