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Telefonieren mit Apple - (C) bea_marques via pixabay.de Telefonieren mit Apple - (C) bea_marques via pixabay.de

Gesichtspalme #34 – Apple-Geräte sind nichts für Raucher

This entry is part 33 of 45 in the series Gesichtspalme

Eigentlich habe ich in den letzten Jahren nur mal kurz über die Anschaffung eines Apple-Geräts nachgedacht. Aber ich werde das wohl lassen. Denn Raucher, wie ich nun mal einer bin, und Geräte mit dem angefressenen Apfel als Logo – das geht irgendwie nicht zusammen. Mal ganz davon abgesehen, dass ich nicht so unheimlich einen Nutzen darin sehe, mich für Apple und gegen die Konkurrenz zu entscheiden. Aber da geht noch ein bisschen mehr. Und deshalb bekommt die Apfel-Bude von mir schön eine Gesichtspalme. Das ist eine Ehre, nicht falsch verstehen. Gesichtspalmen sind selten. Und da kann sich Apple glücklich schätzen.

Ja, ich bin überzeugter Raucher. Ich schäme mich auch nicht dafür. Warum auch? Ich darf mir eben nur kein Dingelskirchen mit einem angefressenen Apfel anschaffen. Egal ob Telefon, Tablet oder Computer – die Bude mög das Zeug anderen andrehen, mir nicht. Denn wenn dann mal irgendwas damit ist und es zur Reparatur muss, wird es irreparabel sein. Zumindest für Apple. Glauben Sie nicht? Doch, glauben Sie es ruhig, denn genau das ist passiert. Kaputte Apple-Dingelskirchen konnten nicht repariert werden, weil sie von Rauchern stammen.

So wird gern mal die Reparatur von iMacs oder dergleichen verweigert, wenn sich Nikotin-Spuren darin befinden. Und dass Apple-Mitarbeiter Nikotin „ausgesetzt werden“, ist ihnen nicht zuzumuten. Nikotinablagerungen würden nämlich die Gesundheit der Mitarbeiter gefährden. Das ist nämlich eine gefährliche Substanz. Da können Medien Toxikologen hinzuziehen, die dann erklären, dass das Gebahren übertrieben ist; Apple wird bei dieser Haltung bleiben. Wir müssen uns da noch gar nicht darüber unterhalten, dass das Alles rechtlich fragwürdig ist. Denn Käufer werden ja erst gar nicht auf einen solchen Garantie-Ausschluss hingewiesen.

Es ist aber nicht nur der Nikotin, der eine unzumutbare Gefährdung mitbringen würde. Die Apple-eigene OSHA (Occupational Safety and Health Administration), eine Art Gesundheitsbehörde innerhalb des Konzerns, hat eine Liste mit biologisch gefährlichen Substanzen. Und Apple-Mitarbeitern ist es nicht zuzumuten, mit Substanzen dieser Liste in Berührung zu kommen. Schauen Sie mal, wie man sich dann die Folgen zusammen denken kann. Am Ende dürfen Apple-Mitarbeiter Kalzium-Mangel nicht ausgleichen, offene Wunden nicht desinfizieren oder ins Schwimmbad gehen.

Nee, Apple, ihr seid mir da schon ein wenig paranoid. Behaltet euren Kram, wenn man ihn doch nur unter Labor-Bedingungen nutzen darf, weil ihr euch sonst nur herausreden würdet. Am Ende wollt ihr eure Dingelskirchen doch gar nicht reparieren, sondern nur neue Dingelskirchen verkloppen. Und sorry, dafür ist der Kram schlicht zu teuer.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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