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Mit Werbung vollgepflastert - (C) PublicDomainPictures CC0 via Pixabay.de Mit Werbung vollgepflastert - (C) PublicDomainPictures CC0 via Pixabay.de

Google geht der Unterbrecherwerbung an den Kragen

Sie kennen das: Man liest irgendwas, und plötzlich zuckt man zusammen, weil da steht, dass man den Newsletter abonnieren soll oder etwas in dieser Art: Das Ganze nennt man im Fachjargon Unterbrecherwerbung. Das sind so Layer-Werbefenster, bei denen man sogar manchmal irgendeinen Button zum Schließen sucht. Und diesem ganzen Kram will Google an den Kragen. Ich muss sagen, dass mir das äußerst gut gefällt.

Ich habe es schon mal geschrieben: Mich nerven diese blöden Fenster, dass man die Seite auf Facebook „liken“ soll, ein E-Book bestellen soll, sich für den Newsletter eintragen oder sonstwas. Das ist auf nichts beschränkt. Ich finde es auch äußerst nervtötend, wenn irgendwelche Nachrichtenseiten mitten beim Lesen mittels Unterbrecherfenster anzeigen, dass die Startseite aktualisiert wurde. Und egal, was man dann anklickt, man landet auf der Startseite, und der Artikel ist weg.

Wie dem auch sei, Google gewichtet ab Januar 2017 mobile Webseiten neu. Wenn Sie auf dem Smartphone mittels Google-Suche recherchieren, stoßen Sie sicherlich auch oftmals auf die Anzeige, dass die Seite für Mobilgeräte optimiert sei. Das wird verschwinden. Denn es sind eh so um die 4 von 5 Webseiten mobil optimiert. Nun macht man sich an das nächste Projekt: Webseiten, die auf dem Smartphone dann Werbung oder sonstwas anzeigen, die das gesamte Display ausfüllt, sind ins Visier gerückt.

Ich habe es selbst schon oft festgestellt: Das komische Popup kann man dann häufig nur schwer wegklicken. Ach, nein, es sind ja keine Popups, es sind diese Overlays. Und die sind dann natürlich dazu gemacht, dass der Besucher lieber auf die Werbung klickt als den Inhalt zu lesen. Das Erlebnis für den Besucher ist verheerend. Und deshalb werden solche Webseiten wohl ab 10. Januar 2017 schlechter in den Suchergebnissen zu finden sein. Oder anders gesagt: Werbe-Schmutzfinken sollen verschwinden.

Es ist allerdings so, dass der weit verbreitete Cookie-Hinweis nicht betroffen ist. Ich nehme an, dass das im Sinne der Besucher sein dürfte. Und der Cookie-Hinweis, der bei mir am oberen Rand in Hellblau erscheint, muss leider sein, da die Advokaten sonst auf den Plan treten. Ich kann es halt nicht ändern. Und es geht auch nicht um die kleinen Fenster, die sich unter Umständen zu einem kleinen Teil über den Inhalt legen und leicht wegzuklicken sind. Es geht um die, die nahezu oder komplett im Vollbild angezeigt werden.

Wie gesagt: Ich begrüße das Alles. Dieses ganze Getöse, was sich da diverse Webseiten einfallen lassen, um noch einen Heller Fuffzig mehr Werbeeinnahmen zu haben, muss dringend aufhören. Es muss noch mehr aufhören. Aber das, was da Google veranstaltet, geht in die richtige Richtung, finden Sie nicht auch?

Bild: Mit Werbung vollgepflastert – (C) PublicDomainPictures CC0 via Pixabay.de

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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