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JetPack für WordPress: Update mit Fatal Error

Vor einigen Tagen habe ich mich von JetPack getrennt. Nun gab es ein Update. Das erzeugt einen ziemlich hässlichen „Fatal Error“ beim Aktualisieren des Plugins. Teilweise sind wohl Webseiten und Blogs, die auf WordPress basieren, ausgefallen, wenn sie auf JetPack 4.0 aktualisiert wurden. Das ist eine ziemlich hässliche Geschichte, da man sich ja denkt, dass die Webseite nun kaputt ist. Ist sie aber nicht. Und es gibt Hilfe.

Die Entwickler von JetPack – also Automattic – erzählen derzeit nur von einigen Fällen. Aber ich habe gesehen, dass das Plugin, das am meisten verbreitet ist, etliche Webseiten beim Update gecrasht hat. Das Einzige, was den Nutzern in dieser misslichen Situation übrig blieb, war die Deaktivierung des Plugins. Und zwar über /Webseiten-Ordner/wp-content/Plugins via FTP das JetPack-Verzeichnis umbenennen. Oder so.

Klar, Fehler können passieren. Auch den WordPress-Gurus können diese passieren. Aber irgendwie hat da jemand nicht aufgepasst. Und es scheint im Moment so, als ob Automattic das Alles ein wenig herunterspielt. Aber sie bieten wenigstens eine Umgehungsmöglichkeit an, damit die unzähligen Webseiten, die durch das Update von JetPack erlegt wurden, wieder zum Laufen kommen. Mal schauen, was sie schreiben:

Man soll ein FTP-Programm nehmen und dann im oben genannten Plugins-Ordner das JetPack-Verzeichnis löschen. Dann soll man sich die bisherige Version von JetPack herunterladen und manuell installieren. Das als Umgehung, falls nach dem Update die Seite gecrasht ist oder weiß wird oder einen „Fatal Error“ mit PHP erzeugt. Also in etwa das, was ich oben erzählt habe.

Na gut, hätten wir das also geklärt. Nicht geklärt ist die Frage, was Nutzer machen, die JetPack im Einsatz haben, nicht mehr an ihre Webseite herankommen und keinen FTP-Zugang haben. Was machen die? Ach, natürlich, die müssen ihren Hoster fragen. Die müssen über ein Support-Ticket ihren Hoster beauftragen, den genannten Ordner zu löschen. Und das ist doch fatal, oder?

Was lernen wir daraus? Auf Automattic zu schimpfen, hilft ja niemandem weiter. Nachdem aber JetPack für einen Großteil aller Webseiten überdimensioniert ist, kann man gut und gern darauf verzichten. Klar bringt das einige wunderbare Annehmlichkeiten. Die vermisst man dann eben, wenn man sich von JetPack verabschiedet hat. Aber am Ende ist weniger durchaus auch mehr. Also ist das jetzt ein guter Grund, JetPack zu entfernen. Denken Sie nicht auch?

[Update]

Mittlerweile hat Automattic reagiert. Inzwischen gibt es ein Update für JetPack, das wohl funktionieren soll. Seit ein paar Stunden ist die Version 4.0.2 verfügbar. Ich habe gesehen, dass die responsive-videosmin.js als Schadsoftware von diversen Antivirenprogrammen erkannt wird. Aber das kann auch eine Falschmeldung sein.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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