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Streitende Geißböcke - (C) hbieser CC0 via Pixabay.de Streitende Geißböcke - (C) hbieser CC0 via Pixabay.de

Konfrontationsfrei alles differenzieren? Einfach mal nö!

Man kann es niemandem recht machen. Das soll niemand versuchen. Irgendwann fährt jeder mit so einer Strategie volle Kanne gegen die Wand. Das können Sie mir ruhig glauben. Dann lieber authentisch sein und zu seiner Meinung stehen. Also zumindest mal seinen Standpunkt darlegen. Der muss ja nicht bequem sein. Aber vielleicht kommt man so auch mal einen Schritt weiter. Alles andere führt über kurz oder lang in den Nebel.

Ich habe einfach mal die Nase voll, irgendwem nach der Fasson zu reden. Oder vielmehr: zu schreiben. Ich habe in den ganzen Jahren, in denen ich jetzt meine Meinung kund getan habe, immer wieder erfahren müssen, dass es Leute gibt, die mit meiner Meinung nicht einverstanden sind. Sei es nun, dass es grundsätzlich inhaltliche Differenzen gab oder dass einfach mal gemotzt werden musste. Ich habe ja oft nicht mal erfahren, was denn nun der Standpunkt des Gegenübers war. Und ehrlich: Mittlerweile ist es mir egal. Ich darf Ihnen mal stolz Zitate präsentieren.

Dieses Gefasel ist zum Kotzen! Wer sich zu allem äußert, hat am Ende nix zu sagen.

Gesundheit! Na, geht’s gut? Wenn wir dann fertig, den Mageninhalt in die Kommentare meiner Facebook-Seite zu entleeren, können wir uns vielleicht hinsetzen und gepflegt darüber reden, was denn eigentlich los ist. Ich weiß es nicht. Und ich will es auch nicht mehr wissen. Insofern ist eigentlich der Gedanke, darüber zu reden, unsinnig. Das ist der letzte Auswuchs bisher. Aber es geht auch anders.

Egal, was ich schreibe, es gibt immer Leute, die mir irgendwas unterstellen. Und damit kommt man irgendwie in die Versuchung, das eigene Tun infrage zu stellen. Aber meinen Kritikern erzähle ich einfach mal, dass mich wilde und wüste und noch dazu unhaltbare Unterstellungen nicht davon abbringen werden, meinen Senf dazu zu geben. Ich habe es gelassen, dass ich mir die Frage stelle, was wohl andere dazu sagen werden, was ich hier zusammenschreibe. Unterm Strich ist das ja immernoch mein Bier. Prost!

Ich habe es einfach satt, dass ich immer mal wieder meine Artikel glatt feilen soll, bis alle Kanten weg geschliffen sind. Ich habe ja eingangs geschrieben, dass ich da lieber zu meiner Meinung stehen will. Ich nehme mal an, wenn hier etwas daher gerotztes zu lesen ist, das aber vor lauter Standpunkt nie wieder umfallen kann, hat das Gegenüber eine Diskussionsgrundlage. Niemand muss mit mir einer Meinung sein, aber man kann ja wenigstens meine Meinung akzeptieren.

Und wenn man meine Meinung schon akzeptiert, aber nicht mit ihr übereinstimmt, dann muss niemand irgendwem irgendwas unterstellen oder irgendwen beschimpfen. In welcher Welt leben wir denn? Wir quatschen immer von einem hochentwickelten Land, wenn es um Deutschland geht, dann sollten wir uns auch so verhalten. Man muss nicht alles kaputt differenzieren. Das mache ich ja auch nicht. Es darf gern haarig und laut zugehen. So lang man das Gegenüber akzeptiert, lässt sich über alles reden. Aber ich werde niemandem gegenüber über die Maßen bequem sein. Das will doch niemand mehr lesen. Hab ich Recht?

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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