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Künstliche Intelligenz - By Tej3478 (Own work) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons Künstliche Intelligenz - By Tej3478 (Own work) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons

Künstliche Intelligenz: Alles ins Leben rufen, weil man es kann?

Künstliche Intelligenz ist der Versuch, menschenähnliche Intelligenz nachzubilden, sodass Computer eigenständig Aufgaben erledigen können. Verrückt, oder? Die Band Kraftwerk hatte dazu im Jahr 1978 das Album „Die Mensch-Maschine“ mit dem legendären „Die Roboter“ am Laufen. Denn sie laden ihre Batterie und sind voller Energie. Sie funktionieren automatisch, aber sie tanzen mechanisch. Sie sind die Sklaven und die Arbeiter. Beängstigend, oder? Was Kraftwerk 1978 von sich gaben, ist genau das, wohin sich Künstliche Intelligenz entwickelt.

Google DeepMind gehört seit 2014 zum Giganten aus Mountain View. Das Unternehmen ist auf die Programmierung von Künstlicher Intelligenz spezialisiert. Man will Intelligenz verstehen. Und das Ganze völlig ohne Vorgaben. Das Forschungsunternehmen verfügt über einen Ethikrat, der verhindern soll, dass Künstliche Intelligenz missbraucht wird. Dennoch hinterlässt das Alles einen eher faden Beigeschmack, wenn Google da mit involviert ist.

DeepMind hat das AlphaGo entwickelt, das den Go-Weltmeister besiegen konnte. Und das ist erst der Anfang. DeepMind hat sich so positioniert, dass deren Künstliche Intelligenz das Wissen der Menschheit speichern kann und – wenn man es desaströs betrachtet – die Menschen überflüssig macht. Genauer gesagt: Die Menschen werden als körperlose Wesen Teil von DeepMind. Das ist natürlich alles recht viel Science Fiction. Aber wie das immer so ist, irgendwas wahres ist da immer dran.

Künstliche Intelligenz kann zu vielen nützlichen Dingen eingesetzt werden, zum Beispiel bei intelligenten Prothesen, die den Träger vermittelt, wie sich das angefasste Objekt anfühlt. Und speziell in der Robotik wird Künstliche Intelligenz bei gefährlichen Tätigkeiten oder bei immer wiederkehrenden, gleichförmigen Tätigkeiten eingesetzt. Aber wir alle nutzen selbst künstliche Intelligenz, wie den Google Übersetzer, der immer mehr lernt, etwas besser zu verstehen und besser zu übersetzen. Ein anderes Beispiel sind selbstfahrende Autos, die immer mal in den Medien sind.

Google hat noch mehr mit Künstlicher Intelligenz zu tun. So besitzt der Konzern noch das Unternehmen Boston Dynamics, die den autarken humanoiden Roboter namens Atlas entwickelt haben. Aufgrund eines Videos, das Atlas rennend im Wald zeigt, zeigten sich Bill Gates (Microsoft-Gründer), Elon Musk (Gründer von SpaceX und Tesla Motors) und Stephen Hawking (Atomphysiker und selbst auf Künstliche Intelligenz angewiesen) besorgt und warnten vor dem falschen Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Gleichwohl dürfte es sich um das größte Ereignis der Menschheitsgeschichte handeln.

Künstliche Intelligenz kann eine sagenhafte Bereicherung für die Menschheit sein. Ich sprach die Prothesen an. Wenn es aber darum geht, dass quasi eine „Armee der Roboter“ die Weltherrschaft an sich reißen könnte, geht mir das zu weit. Mit anderen Worten: Künstliche Intelligenz muss genau gesteuert werden, sonst gerät sie außer Kontrolle. Im Gesundheitswesen und in der Forschung kann sie gut eingesetzt werden. Aber sie birgt eben auch Gefahren. Man muss nicht alles machen, weil es geht. Sondern man muss das machen, was sinnvoll ist, oder?

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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