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Mach’s gut, Xing, am 31. Januar ist für mich Schluss

Xing, dieses soziale Netzwerk der Geschäftskontakte, wird mich als Nutzer verlieren. Das steht für mich fest wie das Amen in der sprichwörtlichen Kirche. Es gibt ein paar persönliche Gründe und ein paar Dinge, die mir so an dem Netzwerk nicht gefallen. Ich werde den Account zum 31. Januar löschen. Wer mir dann noch folgen möchte, möge dies auf anderem Weg tun. Es gibt ja genügend.

Ich bin irgendwann vor 10 Jahren oder so Xing beigetreten. Weil man „dabei“ sein muss. Weil man das eben so macht. Das war selbstverständlich in der Branche, in der ich tätig bin. Irgendwie hatte mich – glaube ich – auch ein Cousin dazu eingeladen. Damals hieß das noch „Open BC“. Aber seitdem der Laden zum Burda-Verlag gehört, stelle ich mir in regelmäßigen Abständen die Frage, ob ich denn diesen Quatsch noch mitmachen muss. Und jetzt ist Schluss damit. Und es wurde alles nicht besser, auch nicht, als man „Kununu“ übernahm.

Wie dem auch sei, ich mache meinen Account zu. Ich bin einfach zu wenig aktiv bei Xing. Und wenn ich dort mal vorbei schaue, bin ich genervt davon, wie sich alle selbst in den Himmel heben. Für mich ist der Laden eine einzige Werbeveranstaltung. Und dafür bin ich immer schon der falsche gewesen. Aber das ist bei weitem noch nicht alles. Nein, es ist nervtötend. Ganz einfach.

Ich habe Newsletter ausgeschaltet und all das. Aber trotzdem bekomme ich tagtäglich irgendwelchen Quatsch von Xing zugeschickt. Leute, ich will das nicht. Habt ihr es noch nicht verstanden? ICH. WILL. DAS. NICHT. Und ich soll irgendwas in irgendwelchen Gruppen machen, denen ich mal vor langer, langer Zeit beigetreten bin. Ich habe aber dafür weder Zeit noch Lust. Warum soll ich das dann also tun?

Und dann ist da noch „KLARTEXT“. Das ist irgendein „wirtschaftsjournalistisches Angebot“ mit einer Debattier-Plattform. Herausgeber ist Roland Tichy. Quelle: Wikipedia. Roland Tichy gibt seit seinem Weggang von der „Wirtschaftswoche“ seinen Blog und sein Magazin „Tichys Einblick“ heraus. Quelle: Wikipedia. Und diese Publikation wird im Allgemeinen so rechtslastig eingeordnet wie „Breitbart News“, „Junge Freiheit“ und „Politically Incorrect“. Quelle: Wikipedia.

Und mit solchen Publikationen erkläre ich mich nicht einverstanden. Ich kann mit solchem Zeug nichts anfangen. Klare Meinungen und bezogene Stellungen: OK. Aber was da in den genannten drei Publikationen teilweise zu lesen ist, ist schon sehr, sehr rechts. Wenn Tichy im gleichen Wasser fischt und Publikationen wie „Klartext“ auf Xing einen immer höheren Stellenwert besitzen, muss ich mich von Xing zurückziehen. Und deshalb ist da am 31. Januar Feierabend.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

3 Gedanken zu „Mach’s gut, Xing, am 31. Januar ist für mich Schluss

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