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Die Fenster von Microsoft - (C) Geralt Altmann via Pixabay Die Fenster von Microsoft - (C) Geralt Altmann via Pixabay

Office 2007, Windows Vista, Exchange Server 2007: Microsoft räumt auf

Microsoft beendet nun jeglichen Support für Office 2007, Windows Vista und Exchange Server 2007. Es ist nun an der Zeit, Abschied davon zu nehmen. Es gibt schon lange Nachfolger-Produkte dafür. Und ehrlich, so richtig zeitgemäß ist diese Software nicht mehr. Und egal, was man Microsoft nun wieder vorwerfen will, es ist einfach an der Zeit, alte Zöpfe abzuschneiden. Man kann die Produkte noch nutzen, aber es wird nie wieder etwas aktualisiert werden. Und das macht diese Produkte zu tickenden Zeitbomben.

Microsoft hatte damals viele Jahre an Windows Vista herum entwickelt. 6 Jahre soll die Entwicklung der Version gedauert haben. Zwischenzeitlich kursierten auch so fantasievolle Begriffe wie „Longhorn“. Man entschied sich dann doch für „Vista“. Die Server-Version hieß damals „Windows Server 2008“. Die wiederum erhält noch eine Weile Support. Für den Client ist nun Schluss. Das eher ungeliebte System, von dem mehr versprochen als gehalten wurde, wird nun in Rente geschickt. Es wurde schon längst durch Windows 7, Windows 8(.1) und Windows 10 ersetzt.

Ähnlich verhält es sich mit Office 2007. Das nannte sich komplett „2007 Office System“. Damit wurden diese Ribbons oben im Menü eingeführt. Soweit ich weiß, war die Suite nicht unbedingt so beliebt. Office 2007 war mehr oder weniger eine „Testversion“ von Office 2010, was dann wieder richtig einschlug. Die 2007er Version dieser Suite war zeitweise höchst instabil. Woran das lag, haben wir nie erfahren können. Es hatte sich dann ja auch immer wieder gegeben. Aber nun wird im Herbst der Support endgültig beendet.

Exchange Server 2007 wurde nun auch beendet. Hier war man radikal genug, den Mail Server im Vergleich zum Vorgänger von Grund auf neu zu entwickeln. So wurde ein ausgefeiltes Rollenkonzept eingeführt, es wurde ein neues Management-Werkzeug eingeführt. Scripte wurden eingeführt und all das. Aber es war alles nicht konsequent genug. Exchange Server 2007 war nicht energisch genug umgesetzt, weshalb er als unfertig durchgeht. Auch hier können wir sagen, dass die Nachfolger-Version Exchange Server 2010 die fertige Ausgabe war.

Wenn ich jetzt wieder lese, dass Microsoft doch nur den Kunden das Geld aus der Tasche ziehen will, weil man den Support abkündigt, so muss man einfach sehen, dass allein Exchange inzwischen drei Nachfolger hat. Auch andere Produkte sind nun betroffen. Man hat sich nach und nach mit Aspekten wie Cloud und Intrusion Detection und all dem beschäftigt. Und mit allen Systemen gibt es inzwischen eine Art Abo-Modell. Das ist die Zukunft für Microsoft. Und mal ehrlich: Wer will denn noch Software auf dem Stand von vor 10 Jahren nutzen? Nun ist es also an der Zeit, neue Software einzuführen. Aber das haben Sie sicherlich, oder?

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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