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Google Suchmaschine - (C) Simon via pixabay.de Google Suchmaschine - (C) Simon via pixabay.de

OK Google: Was soll Google damit anfangen?

OK Google! Wer hat das nicht schon in sein Smartphone hineingesprochen, wenn man keine Lust zum Tippen hatte? Für mich ist das Spielerei. Aber so mancher nutzt dieses Feature sehr gern. Und wer aufgrund von körperlichen Einschränkungen eh nur spricht statt tippt, für den ist „OK Google“ ein Segen. Aber was macht Google damit? Und wie kann man die von Google gewonnenen Daten wieder loswerden?

Ich habe im Urlaub hin und wieder „OK Google“ benutzt. Manches hat man eben doch nicht so ohne weiteres gefunden. Ein simples „OK Google“ gesprochen, gefolgt vom Begehr, und man erhielt Auskunft. Als Beispiel führe ich mal die Hansestadt Rostock an. Durch Baustellen habe ich mich nicht zum Ziel gefunden. Ich sprach also „OK Google! [kurze Pause] Rostock Stadthafen“. Als Auskunft erhielt ich die Aussage, was der Stadthafen von Rostock ist und wo er sich von meinem Standpunkt aus befindet.

Jetzt ist es ja so, dass Google eigentlich alles sammelt. Wenn Google die über den Google-Account getroffenen Suchanfragen speichert, wird es wohl auch die „OK Google!“-Anfragen irgendwo speichern. Und genau so ist es. Das Alles zum Wohle des besseren Verständnis des Nutzers, damit natürlich auch bessere Werbung ausgespielt werden kann. Aber irgendwie muss man das ja auch wieder loswerden können. Das geht auch, und zwar über diese Seite.

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Über „Jetzt starten“ kann man das wohl einstellen und auch den Suchverlauf der Sprachsuche löschen und so etwas. Das kann ich leider nicht nachvollziehen, da der bei mir ausgeschaltet ist. Die Sprach- und Suchbefehle werden bei mir nicht gespeichert. Ich kann mich zwar nicht daran erinnern, das ausgeschaltet zu haben, weil ich es schlicht nicht wusste. Aber es steht nun einmal da. Ich kann es aktivieren. Aber will ich das?

Google geht mit der Speicherung der Sprach- und Suchbefehle sehr transparent um. Das wünscht man sich von anderen Anbietern auch. Und deshalb kann man hier auch Verläufe einsehen und löschen. Wer aber „OK Google“ intensiv nutzt, dem könnte es einfallen, den Verlauf nicht zu löschen, denn Google erinnert sich daran und kann schneller und genauer die Ergebnisse liefern. Und das kommt jedem zugute, der das Angebot nutzt. Dass dabei Werbung beeinflusst wird, ist natürlich auch zu bedenken. Aber der Service ist kostenlos. Und von nichts kommt nichts. Nutzen Sie denn „OK Google“?

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

2 Gedanken zu „OK Google: Was soll Google damit anfangen?

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