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LamaPoll - Screenshot von lamapoll.de LamaPoll - Screenshot von lamapoll.de

Online-Umfragen nach Snowden

Es gibt ja etliche Umfrage-Tools. Aber die meisten plappern die Nutzerdaten in irgendwelche Drittländer. Datenschutz spielt hier keine Rolle. Ich denke, dass deshalb viele Umfragen zu irgendwas im Sand verlaufen, weil viele Nutzer skeptisch sind, wie mit ihren Daten umgegangen wird. Aber wie sieht das eigentlich aus? Gibt es da nicht irgendwelche Lösungen, die nicht so leichtfertig mit dem Datenschutz umgehen?

Ach, wie schön wäre es, wenn es einen Umfrage-Anbieter gäbe, den das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) auch gut finden würde. Moment mal, den gibt es doch. Das ist eine Berliner Firma, die ein eigenes Umfrage-Tool entwickelt hat. So können Sie auf sicherem Weg eine Umfrage erstellen. Und die soll dann vor dem deutschen Datenschutz nicht ins Schlottern kommen.

Damit grenzen sich Lars Langner, Maik Maibaum und Stoyko Notev recht klar vom amerikanischen Platzhirsch SurveyMonkey ab. Man vergleicht ja gern mal Anbieter von ausgelagerten Angeboten miteinander. Und der klare Vorteil von LamaPoll – so heißt das Tool – ist, dass es nicht das größte und beste Tool der ganzen Welt ist, sondern dass es die Sicherheitsstandards einhält. Also habe ich mir das mal angesehen.

Einen Zugang hat man recht schnell eingerichtet. Und dann habe ich einfach mal eine simple Umfrage zu meiner Webseite eingerichtet. Ich habe mir da nur einen Test-Account angelegt. Das reicht ja auch, um sich mal das Tool anzusehen. Jedenfalls habe ich mal eben zwei Fragen gestellt, die meinen Blog betreffen. Und die können gern online beantwortet werden. Und die Verarbeitung der Daten erfolgt bei LamaPoll in Berlin selbst.

Ergebnisse und Statistiken in LamaPoll - Screenshot von der Seite
Ergebnisse und Statistiken in LamaPoll – Screenshot von der Seite

Auswertungen kann sich der Nutzer des Tools – also in diesem Fall ich – online anschauen. Und die sehen recht übersichtlich und anschaulich aus. Ich kann mir vorstellen, dass diese Dinge für viele Leute von Interesse sind. Warum auch nicht? Statistiken werden ja gern für alles mögliche genutzt. Und wie gesagt: Das Alles ist kompatibel zum deutschen Datenschutz.

Ja, man nennt das Tool auch „Fort Knox“ für Online-Umfragen. So weit würde ich nicht gehen. Aber wenn die Daten nicht in falsche Hände geraten, ist vielen geholfen: Denen, die eine Umfrage starten, und denen, die daran teilnehmen. Gerade nach den vielen Dingen, die Edward Snowden in Umlauf gebracht hat, ist das Ganze nicht zu unterschätzen, oder?

Hier geht es zu meiner Beispiel-Umfrage

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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