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Ein Pinguin - (C) PioXHung CC0 via Pixabay.de Ein Pinguin - (C) PioXHung CC0 via Pixabay.de

Penguin 4.0 – Suchmaschinenoptimierer in Deutungsnot

Google optimiert immer mal wieder seinen Algorithmus, um den Nutzern der Suchmaschine bessere Ergebnisse zu liefern. Hier gab es unlängst ein Update. Ich lese da Artikel, die sich damit beschäftigen, was Google mit dem Update namens „Penguin 4.0“ eigentlich bezwecken will. Jetzt bin ich alles andere als ein Experte, was SEO betrifft. Ich schreibe aber mal meine Meinung auf, wie ich das sehe.

Google will Spam und unnatürliche Links – nun ja – unterbinden. Es gibt da immer wieder Abstrafungen und so etwas. Wer sich durch den Einsatz von Geld besser in den Suchergebnissen platzieren will, bescheißt nun einmal. Und hier will Google im Prinzip einen Riegel vorschieben. Aber nun ist etwas geschehen, was Experten nicht so richtig verstehen. Denn Google scheint die Strategie verändert zu haben, wie man so liest.

Wer bisher Spam eingesetzt hat, dessen komplette Webseite wurde abgestraft. Spam bezieht sich hierbei auf Linktausch, Linkverkauf und derartiges. Bisher war es so, dass es da zu „manuellen Maßnahmen“ kam und die komplette Webseite aus dem Index gekippt wurde. Jetzt ist es so, dass nur die betreffende Seite, auf der Spam zum Einsetz kam. Es kann ja sein, dass sonst die Webseite für Internetnutzer sinnvolle und gute Informationen bietet und nur auf einer Unterseite Schindluder getrieben wurde. So in etwa stellt man sich das vor.

Nun wird vermutet, dass dem Linkkauf wieder Türen und Tore offen stehen. Denn es ist dann ja nicht so schlimm, wenn irgendeine Unterseite abgewertet wird. Statt www.domain.tld abzuwerten, wertet nun Google www.domain.tld/unterseite ab. Auf dieser Unterseite können dann Link-Spammer und solche Konsorten tun und lassen, was sie wollen. Aber ich denke, darum geht es doch gar nicht. Irgendwelche gut platzierten Artikel, die voller Link-Spam nur so triefen, werden bei Suchergebnissen nicht mehr berücksichtigt.

Ich sehe das nämlich so, dass man immer nur nach Inhalten sucht. Wer mich besucht und vorher eine Suchmaschine genutzt hat, kommt zu mir wegen eines Artikels. Nicht wegen der gesamten Seite. Also kommen Besucher wegen einer Unterseite, nicht wegen der Webseite. Ich denke, Google will Suchergebnisse nach Inhalten auflisten, nicht nach der Popularität einer ganzen Webseite. Wenn nun Unterseiten einzeln abgestraft werden, würden doch all die Link-Spammer auf einmal aus dem Index fliegen. Oder etwa nicht?

Aber was erzähle ich denn da? Ich bin ja kein Experte. Ich verlinke auf andere Webseiten, wenn es bei mir zum Thema passt. Ich mache mir doch keinen Kopf darum, welche Mechanismen da wirken und wie ich das mit dem so genannten „Linkjuice“ (ja, das heißt wirklich so) zu handhaben habe. Ich denke unterm Strich, dass sich natürliches Verlinken am Ende auszahlen wird. Denn nicht nur Google und Bing und Co. „merken“ das, die Besucher und Leser ja auch. Mit solchen Mechanismen, um 3 Besucher mehr abzustauben, kann ich nichts anfangen. Und es kümmert mich auch nicht.

Es ist allerdings erfrischend, dass dieses Update auch sonst nicht jeden interessiert. Nicht jeder kümmert sich darum, was sich Google da wieder ausgeschwitzt hat. Wer seine Arbeit ordentlich macht, lebt halt auch ruhiger. Das ist in meinem Job nichts anderes. Ich glaube, dazu muss man kein Experte sein, um das zu erkennen. Wer sich an Vorgaben und Spielregeln hält, muss sich auch keine wilden Gedanken machen. Oder sehen Sie das anders?

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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