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Primacom Großstörung offenbar behoben

Gestern fiel großflächig der Internetzugriff für Kunden des Kabelnetzbetreibers Primacom aus. Die Störung scheint offenbar behoben zu sein. Gestern am späten Abend bzw. in der Nacht soll der Zugriff über die von der Primacom ausgelieferten Modems wieder möglich gewesen sein. Aber über die Art und Weise der Kommunikation von Seiten der Primacom kann man trefflich debattieren.

Es ist natürlich so, dass ein solcher Ausfall für niemanden einfach zu stemmen ist. Vor allem, wenn man bedenkt, dass die Primacom erst Stunden später über Facebook Informationen bekanntgab und gleich ihr Titelbild änderte. Es ist auch aus dem Grund nicht einfach gewesen, weil die Hotline des Betreibers nicht erreichbar war. Ich habe das gestern selbst versucht und erhielt nicht einmal ein Klingeln. Hierzu entlud sich natürlich der Unmut der Kunden in einer Art Shitstorm.

Die Primacom bei Facebook - Screenshot
Die Primacom bei Facebook – Screenshot

Das Problem war ja auch, dass viele Geschäftstreibende wie Heimarbeiter, Selbständige etc. von der Störung betroffen waren. Die Störung betraf den Zugriff aufs Internet und das Telefon. Beides läuft über die von der Primacom verwalteten Modems ab. Die Webseite DIGITALFernsehen weist darauf hin, dass es sich laut Primacom um zentrales Problem bei der Vergabe von IP-Adressen gehandelt hat. Auch die Leipziger Volkszeitung meldet ähnliches.

Wie gesagt: Mittlerweile scheint die Störung behoben zu sein. Das habe ich selbst von Kontakten erfahren. Im Raum Halle (Saale) soll die Einschränkung geringer gewesen sein als in Leipzig. Aber die Kundschaft regte sich gehörig über die fehlende Kommunikation auf. Inwieweit man hier der Primacom einen Vorwurf machen kann, kann ich nicht beurteilen. Was man aber sagen kann: Auf Facebook gab es keine neue Meldung über die Beseitigung der Störung. Und einen Newsbereich finde ich auf der Webseite des Unternehmens auch bloß nicht.

Wenn dann noch dazu die Social Media Leute das Titelbild bei Facebook ändern, während kein Kunde Zugriff hat, ist das ein denkbar ungeschickter Zug. Dann ist es klar, dass dem Unternehmen blanke Wut entgegen schlägt.

Am Ende kann man sagen: Irgendwie sollte sich das Unternehmen damit beschäftigen, so eine neuralgische Stelle wie eben die Einheit zur Vergabe von IP-Adressen höchst verfügbar auszustatten. Ausfälle können immer passieren. Aber hier hat es einfach nicht funktioniert, die Einheit schnell wieder zur Verfügung zu stellen. Und da muss man sagen, dass hier wohl der Fehler beim Unternehmen zu suchen ist.

Bildquelle: Datenstrom – free picture from morguefile

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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