Skip to main content
Der Schreiberling - free picture by kakisky via morguefile.com Der Schreiberling - free picture by kakisky via morguefile.com

Profesionell bloggen ist gar nicht so einfach

Ich habe es sehr oft erlebt, dass Blogger einfach mal den Blog sein lassen, weil a) die Besucher nicht so kommen und b) kein Geld rumkommt. Die schreiben und schreiben, und nichts passiert. Wenn man da keinen langen Atem hat, lässt man es schnell wieder bleiben. Aber muss man denn zwangsläufig Profi sein, um einen Blog betreiben zu können? Ich habe da so meine Zweifel. Manchmal passiert das vielleicht auch so nebenbei.

Na klar, man kann einen Blog vor dem Hintergrund betreiben, dass man damit Geld verdienen will. So wirken dann aber auch viele Blogs. Mal abgesehen von der vielen Werbung, die dort eingeblendet ist, es gibt noch mehr, was darauf hindeutet: Überschriften, die Worte enthalten, die als Hingucker durchgehen. Bettel-Popups, die Fanpage zu abonnieren. Artikel, die im Gleichschritt mit der bloggenden Konkurrenz unterwegs sind. All das, was halt so Profi-Blogs beliebig macht.

Und dann wundern sich diese so genannten Blogger, dass denen die Leser nicht in Scharen hinterher rennen und dann vielleicht noch auf der Werbung herumklicken und die Fanpage abonnieren? Ich habe schon genügend dazu geschrieben. Aber nochmal mit dem Vorschlaghammer: Das funktioniert so nicht.

Als erstes muss man authentisch bleiben. Als zweites muss man authentisch bleiben. Und auch als drittes muss man authentisch bleiben. Neben der Authentizität muss es auf jeden Fall so sein, dass man seine Meinung vertreten muss und auch mal neues probieren darf. Und die Welt ist nun einmal am Tellerrand nicht zu Ende. Da darf man gern mal weiter schauen. Und keinesfalls darf man sich so hinstellen, als wäre man der Nabel der Welt. Die Leser nehmen so etwas übel.

Wenn ich mir überlege, dass es Blogger gibt, die einen Blog ohne Sinn und Verstand als Geschäft aufziehen wollen, dann habe ich keine Fragen mehr. Leute, lest euch da mal durch, wie man das eventuell machen kann. Aber in erster Linie steht doch der Spaß am Bloggen im Vordergrund, nicht das Geschäft. Ein Blog darf gern unprofessionell bleiben, so wie meiner. Ich will aber auch mit dem Blog kein Business aufziehen. Aber wer das will, der muss sich genau überlegen, ob das derzeit so richtig funktioniert.

Verteilen Sie diese Erkenntnis doch einfach wie 0 andere auch

Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

Ein Gedanke zu „Profesionell bloggen ist gar nicht so einfach

  1. Du sprichst mir aus der Seele. Ein Blog zu betreiben sollte Spaß machen und wer damit Geld verdienen will, der braucht viiiiel Zeit und Erfahrung bzw. sollte sich erfahrene Menschen zur Vermarktung holen. Leser kommen auch nicht von heute auf morgen. Das Angebot an Blogs ist mittlerweile groß. Ich merke es gerade selber, mein Blog ist noch jung, aber ich versuche mich an jedem neuen Leser zu motivieren. Ich kann diese ganzen Angaben von 1000 Lesern nach 4 Wochen usw. nicht mehr hören. Das schreckt glaube ich auch viele nach kurzer Zeit ab, diese Hoffnung auf Scharen von Lesern und damit evtl. verbundene Werbeeinnahmen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.