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Sozialer Friedhof – Wie Facebook seine Nutzer für tot erklärte

Facebook hat sich mal wieder lächerlich gemacht. Das soziale Netzwerk war einfach der Meinung, dass diverse Nutzer trotz bester Gesundheit tot seien. Blöd nur, dass auch der große Boss Mark Zuckerberg mit unter den Verstorbenen war oder ist oder so. Hat sich hier jemand aus den Reihen des Netzwerk-Giganten einen makaberen Scherz erlaubt? Oder war hier ein Fehler in der Matrix oder so etwas? Was denken Sie?

Wer sein Titelbild und Profilbild schwarz gemacht hat, der wurde mal eben von Facebook für tot erklärt. Es wurde dann angezeigt, dass Facebook an den Verstorbenen erinnern möchte. Es scheint sich aber nicht mal um ein Phänomen handeln, dass sich auf Facebook allein bezieht. Aber makaber ist das Ganze schon. Wie gesagt, auch Mark Zuckerberg hatte damit zu tun. Wie konnte das überhaupt passieren?

Reihenweise wurden Facebook-Profile als „Memoralized Accounts“ – also Facebook-Profile im Gedenkzustand – hingestellt. Es handelte sich offenbar um einen Fehler. Allerdings war der nicht auf ein bestimmtes Muster beschränkt. Inzwischen ist er behoben, aber es ist schon seltsam. Man kann sich schon darüber einig sein, dass die Frage gestattet sein darf, was mit einem Profil in einem sozialen Netzwerk geschehen soll, wenn der Nutzer stirbt. Ich hatte selbst eine ehemalige Kollegin, über deren Profil nach ihrem Tod monatelang Unklarheit bestand.

Aber bei der Begebenheit am Freitag handelte es sich keineswegs um gestorbene Menschen. Teilweise sahen Nutzer ihre eigene Kondolenzmeldung, wenn sie ihr Profil besuchten. Damit konnte man schon Leute schockieren. Es waren nicht alle Accounts betroffen, aber es muss schon eine signifikante Anzahlt an Konten gewesen sein, sonst hätte das nicht so ein Aufsehen erregt. Facebook ordnet das Ganze als „furchtbaren Fehler“ ein. Aber wie geht das weiter?

Am Ende darf sich aber Facebook nicht wundern, wenn sich dann die Nutzer auch über diesen Fehler lustig machen. So ist die Rede von der „Facebook-Apokalypse“. Facebook wird bezichtigt, jeden getötet zu haben. Aber diese Gerüchte über den Tod sind meistens stark übertrieben gewesen:

Es scheint am Ende wirklich nur ein Fehler – ein Bug – gewesen zu sein. Dieser scheint nicht wirklich einer Logik gefolgt zu sein. Es hieß mal zwischendurch, dass es daran lag, wenn Profile schwarz gefärbt waren, wie ich oben geschrieben habe. Aber das musste auch nicht stimmen. Es war nicht wirklich nachvollziehbar, und das war das Tückische.

Am Ende können wir froh sein, dass niemand zu Tode kam. Nachdem viele Facebook als ihr Leben bezeichnen. Aber dann sollten sie sich auch mit der digitalen Nachlass-Verwaltung beschäftigen. Sonst kommt noch jemand auf die Idee und hält solche Fehler, die immer mal passieren können, für echt. Oder? Haben Sie denn mit dem digitalen Tod zu tun gehabt?

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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