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TeamViewer ist doch sicherer als gedacht

Dieser Tage gab es gewaltige Aufregung rund um die weit verbreitete Fernwartungs-Software TeamViewer. Inzwischen gibt es diverse Neuigkeiten, die wichtig sind. Denn so schlecht, wie TeamViewer dieser Tage aussah, ist es gar nicht um die Lösung bestellt. Das muss man einfach mal nennen können. Wer hier auf dem Anbieter weiter herum hackt, liegt möglicherweise falsch. Und das muss man einfach richtig stellen.

Das war ein Alarm um TeamViewer! Auch bei uns in der Firma wird die Lösung eingesetzt. Als dieser Tage die Probleme bekannt wurden, war natürlich auch bei uns die Aufregung groß. Man informierte die betroffenen Abteilungen. Und wir hofften auf eine offizielle Meldung von TeamViewer selbst. Und die kam dann irgendwann. Und irgendwie beruhigte die Meldung. Auch andere Kunden, nicht nur uns als Firma.

Es handelte sich um eine größere DDOS-Attacke. Die Server von TeamViewer wurden mit Anfragen zugeschüttet, um zu erreichen, dass diese ihren Dienst einstellen. Also ganz klassisch, wie es immer bei solchen Attacken abläuft. Die Server arbeiteten auch stark verzögert. Möglicherweise handelte es sich ja bei den Beobachtungen der Kunden nur um Verzögerungen von beabsichtigten Dingen und nicht um einen Hacker-Angriff.

Es gab also kein Sicherheitsproblem. Zumindest nicht für die Kunden. Aber um den Dienst noch besser und sicherer anbieten zu können, führt TeamViewer noch ein paar neue Dinge ein. Das eine nennt sich „Trusted Devices“, das andere „Data Integrity“. Als Grund dafür nennt man Datendiebstähle über andere Kanäle, weil überall die gleichen Passwörter verwendet werden. Mit ersterem muss ein neues Gerät, mit dem man sich bei TeamViewer anmeldet, erst als vertrauenswürdig einstufen. Und letzteres soll vor zu leichtem Umgang mit Daten schützen.

Na klar, die beiden Dinge werden zeitgleich global eingeführt. Deshalb kann es dazu kommen, dass es da wieder zu Verzögerungen bei der Bereitstellung des Dienstes kommen. Aber wie soll es denn sonst gehen? TeamViewer will und muss Vertrauen zurück gewinnen. Ob das klappt, steht in den Sternen. Aber man kann es dem Anbieter nur wünschen. Denn es ist nach wie vor die beste Fernwartungs-Software. Oder habe ich da völlig unrecht?

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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