Skip to main content

Unternehmensbeziehungen zu Bloggern sind oft nur Beleidigungen

Ach, Sie möchten mit mir kooperieren? Sie haben ein unglaublich gutes Angebot? Für das muss ich nur dies, das, jenes und sonstwas machen. Und überhaupt: Ich soll mich dann bitteschön nicht so haben. Es ist doch egal, wenn ich abgestraft werde, weil ich für einen Link zu Ihnen Geld bekommen habe und den nicht mit „NoFollow“ deklariert habe. Wissen Sie was? Es gibt genau solche Gründe, warum ich solche Angebote als Beleidigung ansehe und deshalb den Spaß nicht mehr mitmache.

Wenn ich mir überlege, was ich da schon an Angeboten erhalten habe. Es gibt Firmen, die auf allen möglichen Wegen den Kontakt zu mir suchen. Ich sollte ja auch schon mal über Babynahrung erzählen. Und solche Dinge erhalte ich per Email. Aber nicht nur darüber. Irgendwelche Firmen schrieben mich schon über Facebook oder Google+ oder sowas an. Und wie man eben so in den sozialen Netzwerken schreibt, so schrieben die eben auch: „He Henning, du schreibst doch immer so cooles Zeug. Willst du nicht auch mal über unser Produkt schreiben?

Das weckt natürlich Vertrauen, oder? Genau wie die Emails, bei denen man wegen der vielen Rechtschreibfehler den Sinn erstmal suchen muss. Und selbst wenn, dann darf man ja als dämlicher Blogger nichts erwarten. Schließlich bekommt der bloggende Idiot ja einzigartigen Inhalt. Und bei sowas sind die ganzen SEO-Buden immer ganz vorn mit dabei. Das ist immer lukrativ für den Blogger-Dämlack. Also mal kurz nachgedacht und entschieden: Nö.

Mal abgesehen davon, dass ein Blogger immer auch ein Mensch ist, und jeder Mensch einen Wert hat, so ist es doch auch die Arbeit, die man sich beim Bloggen macht. Und das sollte ja nun schon mal wertgeschätzt werden. Um mal den ganzen SEO-Butzen und Firmen, die mich tagein, tagaus mit Emails bombardieren und damit meinen Posteingang für Dinge blockieren, die mich wirklich weiterbringen, mit einem Leitfaden zu versorgen, wie man mit einem Blogger umgeht, spreche ich mal eine Empfehlung aus:

Der Robert Weller hat mal aufgeschrieben, wie denn Firmen zu Bloggern richtige Beziehungen aufbauen und nicht einfach nur beim dummen Blogger irgendeinen Link in den Text pullern. Es gibt viele Firmen, die einfach mal unanständig sind. Das sollten sich alle Firmen, die über Blogger Marketing machen wollen, einfach mal vor Augen halten. Dann wirkt das auch nicht so nervtötend, was da Blogger in ihren Postfächern vorfinden. Danke für die Aufmerksamkeit.

Verteilen Sie diese Erkenntnis doch einfach wie 0 andere auch

Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

5 Gedanken zu „Unternehmensbeziehungen zu Bloggern sind oft nur Beleidigungen

  1. Hach – so viele wahre Dinge schön niedergeschrieben. Da erinnere ich mich doch wieder an den Testbericht über BHs, den ich exklusiv und hochwertig veröffentlichen sollte, auf dem einzigen Blog, der überhaupt dafür in Frage käme – meinem Reiseblog :-))) Geld hätte es dafür aber nicht gegeben, man sei ja ein armes StartUp, dafür hätte es einen ultimativ tollen genialen Superduperbacklink gegeben.

    LG Thomas

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.