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Verkürzungsdienst Bitly mit Malware-Problem

Ich habe lange Zeit den Verkürzungsdienst Bitly gern genutzt. Aber irgendwann habe ich die Verbreitung meiner Blogartikel anders geregelt. Und da war Bitly einfach nur im Wege. Also habe ich es dann irgendwann gelassen, diesen Dienst zu nutzen. Zumal: Was würde passieren, wenn Bitly plötzlich nicht mehr funktionieren würde? Genau, die ganzen Links würden nichts mehr taugen. So wie es im Moment der Fall ist. Es gibt eine heftige Warnung vor Bitly.

Google Chrome Sicherheitswarnung vor Links, die mit Bitly gekürzt wurden - Screenshot Henning Uhle
Google Chrome Sicherheitswarnung vor Links, die mit Bitly gekürzt wurden – Screenshot Henning Uhle

Da der Browser Google Chrome weit verbreitet ist, kann eine solche Warnung, wie sie abgebildet ist, schon breite Auswirkungen nach sich ziehen. Ich habe hier einfach mal die Facebook-Adresse mit Bitly gekürzt und dann den Link über den Google Chrome aufgerufen. Im Internet Explorer wird übrigens Facebook normal aufgerufen, ohne dass eine Warnung vor Schadsoftware angezeigt wird.

Nun warnen ja einige Dienste vor Bitly. Nicht nur der Google Chrome. Auch die Google Suchmaschine und jede Menge andere Dienste. Auch PlayNation warnt vor Bitly. Möglicherweise wird über die Plattform Bitly Schadsoftware den Nutzern untergejubelt. Man weiß es nicht. Sowohl Google als auch Bitly selbst schweigen noch dazu. Aber wenn dem so wäre, dann müsste doch über einen gekürzten Link die Engine des Dienstes angesprochen werden, die per Drive-by dann Schadsoftware neben dem eigentlichen Link ausliefert. Und dann kann man sagen, dass Bitly ein größeres Problem hat als die Sicherheitswarnung von Google.

Ich habe mich bei meiner oben angeführten Umstellung der Verbreitung meiner Artikel von jedem Verkürzer getrennt, den es geben könnte. Gut, den von Twitter kann ich nicht abschalten, außer ich verzichte auf Twitter. Aber es ist nun eben einfach so, dass man bei einem kryptisch verkürzten Link nicht weiß, ob dieser tatsächlich zum angegebenen Ziel führt. Und wie der Caschy in seinem Blog heute festgestellt hat:

Der URL-Kürzer Bitly hat anscheinend gerade ein paar Probleme – und wenn Bitly Probleme hat, dann hat ein ganzer Haufen Seiten ein Problem.

Und da ich mich von so wenigen externen Diensten wie nur irgend möglich bei meinem Blog abhängig machen will, habe ich mich vor langer Zeit von Bitly und Co. getrennt. Wer weiß, woher diese Warnung vor Schadsoftware – vulgo: Viren, Trojaner und Co. – im Eigentlichen kommt. Vielleicht will ja Google seinen eigenen Verkürzer goo.gl weiter verbreiten. Wir werden es nur unter Umständen erfahren.

Wie ist das mit Ihnen? Haben Sie Bitly oder einen anderen Verkürzungsdienst genutzt? Würden Sie es künftig nutzen? Oder würde man Bitly und Co. gar nicht vermissen?

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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