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Screenshot aus Google Chrome - By HPD [Public domain or Public domain], via Wikimedia Commons Screenshot aus Google Chrome - By HPD [Public domain or Public domain], via Wikimedia Commons

Warum ich langsam vom Google Chrome die Nase voll habe

Eigentlich mag ich den Google Chrome. Er ist leistungsfähig und schnell, und eigentlich kann er auch komfortabel bedient werden. Aber mich stört etwas. Und deshalb komme ich zu dem Schluss, dass ich mich dann wohl langsam nach einer Alternative in Sachen Browser umschauen werde. Denn es wirkt irgendwie ganz leicht so, als wird der an sich so beliebte Browser immer unbenutzbarer. Damit kann man dann vielleicht irgendwann gar nicht mehr arbeiten.

Google tut so, als sei der Chrome immer besser. Wenn man so liest, was Google so vom Stapel lässt, wenn es Updates für den Browser gibt, dann denkt man sich, dass das doch ein wirklich richtiges Wow-Produkt ist. Tja, und dann nutzt man den Browser im Alltag und stellt fest, dass mit irgendeinem der letzten Updates wieder irgendwas nicht mehr funktioniert. Leute, so geht das doch nicht. Das kann man doch so nicht machen.

Ich hatte vor einer Weile darüber geschrieben, dass die Rückschritt-Taste, also der Backspace rechts oben auf der PC-Tastatur, oberhalb von ENTER, nicht mehr dazu verwendet werden kann, wenn man im Google Chrome eine Seite zurückgehen möchte. Google kam mit einer Larifari-Erklärung, die so richtig niemand ernst nehmen kann. Das war ja nicht so schlimm, da man einfach eine Alternative nutzen kann. Aber jetzt kommt etwas, das man nicht mehr einfach so hinnehmen kann.

Es gibt so Chrome Apps. Das sind die kleinen Anwendungen im Browser. Die will Google loswerden. Im Chrome Web Store wird es keine Apps mehr geben. Angeblich will man den Chrome wieder vereinfachen. Irgendwie bin ich da jetzt gerade dabei, dass das ein ähnliches Larifari ist wie beim Backspace. Google legt den Entwicklern und Nutzern einen Umzug zu Packaged Apps oder Hosted Apps nahe. Und sofort springen Entwickler auf und präsentieren eine Software, um aus Chrome Apps nach und nach „richtige“ Desktop-Programme zu machen.

Warum muss man denn sowas machen? Ich meine, es sind keine Erweiterungen für den Browser betroffen. Aber das kann ja auch noch kommen. Aber ist es wirklich so, dass der Browser einfach mal wieder schlanker werden muss? Ich bin mir unschlüssig. Jedenfalls brauchen die so umgewandelten Apps dann keinen Google Chrome mehr, um zu funktionieren. Aber am Ende habe ich das Gefühl, als ob Google den Google Chrome mehr und mehr unkomfortabel macht. Oder täusche ich mich?

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

7 Gedanken zu „Warum ich langsam vom Google Chrome die Nase voll habe

  1. Ein viel größeres Problem sehe ich darin dass viele Webseiten inzwischen so überladen sind mit
    Videos, Bildern, Flash und was weiß ich noch alles dass die Ladezeiten schon nicht mehr lustig sind.
    Ich habe in der Regel einen Werbeblocker aktiv, ohne den wird es noch fürchterlicher …..

  2. Beispiel.
    Startseite vom rotebrauseblogger
    FF 11 sek.
    Chrome 20 sek.
    bis die Seite vollständig geladen ist.

    IP basierte Standard-Leitung der Telekom

    1. Hallo truckle,
      das ist ja seltsam. Meine Beobachtungen sind eigentlich entgegen gesetzt. Jetzt nicht vom Zahlenwert her, aber der Firefox braucht bei mir immer länger. In deinem vorigen Kommentar hast du es aber genau erfasst: Wenn Webseiten vollgeladen sind, sodass das Alles von Haus aus lang braucht, bis es fertig ist, dann nützt der beste Browser nichts.

      1. Es gibt ja Webseiten mit Livestreams, Videos, Mediatheken u.s.w..
        Erfahrungsgemäß laufen die mit Chrome viel flüssiger als mit FF und fast ohne Hänger.
        Allerdings habe ich in Chrome nur Adblock als Erweiterung, in FF einiges mehr aus diversen Gründen.
        Dazu muss ich sagen dass ich doch ziemlich bescheidene (alte) Technik nutze.
        Die aber ausreicht um mit Win10 zu laufen.

  3. Hallo Henning,
    ich kann mit dem Firefox nicht arbeiten, weil meine CPU und der RAM nur noch so überlastet sind, bei 6 GB RAM und Win 7 64 bit, warum auch immer. Seitdem ich auf Chrome umgestiegen bin, lädt auch die GMX-Startseite viel schneller und sie ist voll mit Werbung, Bannern und sonstigem. Nee, leider muss ich mit Google Chrome weiterhin arbeiten, weil Firefox läuft bei mir nicht gut. Safari und Co. kommen gar nicht in Frage oder wie siehst du das?

    Schaue einmal, vielleicht ist FF für dich besser. Ich werde erst einmal nicht mehr zu FF zurückkehren. Das mit der Backspace-Taste ist nervig, das gebe ich gerne zu und ich muss immer oben auf den Pfeil nach links klicken. Wie dem auch sei, besser als Google Chrome kann ich für mein Windows erst einmal nicht finden. Mal sehen, was noch so kommt. Addons-technisch habe ich nur das Minimum, womit ich täglich arbeite. Das wäre es auch schon.

    1. Hallo Alex,

      die gleiche Beobachtung habe ich immer wieder bei mir in Bezug auf Firefox gemacht. Deshalb habe ich mich auch von Firefox getrennt. Gut, ich besuche nun nicht GMX. Aber Firefox ließ bei mir auch den Rechner unter Volllast laufen. Und das kann es eigentlich nicht sein. Ich bin mir noch unschlüssig, ich teste momentan ein bisschen umher. Mal sehen, wohin die Reise geht.

  4. Ich habe nur ein kleines Toshiba Notebook mit 4 GB RAM. Firefox geht so weit ganz gut bei mir. Obwohl hier oft Megamixe von YouTube laufen und der MetaTrader. Vielleicht tut ein Adblocker ganz gut. Man sollte halt keine Probleme damit haben, dass man dann für einige Webworker zur dunklen Seite des Internet gehört. FireFox hat schon einen sehr großen Hunger nach RAM. Chrom mag ich nicht. IE auch nicht. Safari habe ich früher auf Mac gerne benützt.

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