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Eine Festplatte - By Darkone (Own work) [CC BY-SA 2.5 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5)], via Wikimedia Commons Eine Festplatte - By Darkone (Own work) [CC BY-SA 2.5 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5)], via Wikimedia Commons

Wenn der Computer kaputt ist: Was passiert mit der Festplatte?

Ich hatte das Problem, dass mir mein Notebook kaputt gegangen ist. Ich hätte es reparieren können, aber nur mit hohem Aufwand. Was ist mit den Daten? Ich wusste ja, dass mit der Festplatte soweit alles in Ordnung war und das nicht der Grund für den irreparablen Defekt war. Nun wollte ich meine Daten retten und – wenn möglich – irgendwas aus der Festplatte machen. Und genau das ist eigentlich ganz einfach und für jeden durchführbar.

Bis auf den Arbeitsspeicher und die Festplatte im Notebook wollte ich eigentlich nichts aufheben. Irgendwas ist mit dem Rest gewesen. Ich könnte das jetzt auseinander nehmen, aber eigentlich ist es nicht notwendig. Mir geht es um die Festplatte. Denn die muss man ja nicht wegwerfen. Was würde denn da mit all den Daten passieren? Und ist die Platte nicht zu schade, um sie anderweitig weiterleben zu lassen? Deshalb gibt es ja Möglichkeiten, dies zu tun.

Ich habe nicht vor, hier Werbung zu laufen. Aber ich muss einfach mal schreiben, dass ich mir für ein paar Euro ein externes Festplatten-Gehäuse gekauft habe. In Notebooks sind 2,5″-Festplatten verbaut. Also braucht man ein Gehäuse, welches diese Platten aufnehmen kann. Ich habe mich für eins entschieden, in welches ich die Festplatte einstecke und mit einem eingeklemmten Filz sichere. Das kann dann verschlossen werden, damit wenig Dreck an die Festplatte gelangen kann. Und mit dem mitgelieferten USB-Kabel hat man die Festplatte schnell an einem zweiten Rechner angeschlossen.

Ich wollte ja meine Daten sichern. Das habe ich dann auch gemacht. Die Festplatte wurde erkannt und im Datei-Explorer eingerichtet. Dann konnte ich meine Daten vollständig evakuieren. Also die, die ich aufheben wollte. Als ich fertig war, habe ich festgestellt: So viel war das gar nicht, denn ich hatte einiges doppelt. Und dann bin ich hergegangen und habe die Platte neu eingerichtet:

Im Datei-Explorer ruft man die Computerverwaltung auf. Hierzu am besten Rechtsklick auf „Computer“ und dort „Verwalten“ wählen. Das ist der schnellste Weg, wenn man eh im Explorer ist. In der Computerverwaltung findet man an sich alles, was man braucht. Auch die Datenträgerverwaltung. Und die brauchen wir.

Wir markieren uns einfach das Volume, was wir entfernen wollen. Und dann können wir das per Rechtsklick löschen, wie es eben oben gezeigt ist. Die Platte können wir dann mit einem „neuen einfachen Volume“ ausstatten, was dann formatiert werden muss. Und danach ist die Platte fertig und kann als externes Laufwerk verwendet werden. Wir können die anfangs gesicherten Daten dann auf die Platte schieben und haben sie wieder.

So kann dann eine funktionierende Festplatte aus einem defekten Computer weiter verwendet werden. Die Daten, die ich mir gesichert hatten, haben einen Umfang von knapp 35 GB. Es wäre schade gewesen, wenn diese Daten weg gewesen wären. Das ist ja nun nicht mehr der Fall, und das ist dann auch ganz gut so.

Ach ja, was ich noch erwähnen möchte: Ich könnte hier eine umfangreiche Anleitung bauen, wie man das Alles macht und könnte Klick mit einem Screenshot dokumentieren. Darum ging es aber in diesem Artikel gar nicht. Sondern hier ging es um die Weiternutzung einer internen Festplatte als externes Laufwerk.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

2 Gedanken zu „Wenn der Computer kaputt ist: Was passiert mit der Festplatte?

  1. Ich persönlich speichere meine Daten zweimal auf verschieden Festplatten ab. (intern und extern) Ich machte den Fehler, dass ich die externe Festplatte nicht abgehängt habe. Bei einem starken Gewitter hatten wir beim nächstgelegenen Transformator einen Blitzschlag. Der Überspannungsschutz im Schaltkasten konnte auch nicht mehr helfen. Die meisten elektrischen Geräte waren hinüber, natürlich auch meine externe Festplatte! Die Daten konnten nicht mehr ausgelesen werden. Seitdem schließe ich nach einer Datensicherung immer meine Festplatte komplett ab.

  2. Ich hatte mal ein anderes Problem.
    Defekte Sektoren auf der Festplatte.
    Wollte nicht mehr starten.
    Da ich immer mit mind. 2 Partitionen arbeite war eine Datenrettung einfach möglich.
    Betroffen war nämlich nur die Betriebssystem- Programm- Partition.
    Also Notebook mit einer Linux-Live-CD gestartet und die Daten runtergezogen auf ein externes LW.
    Allerdings funktionierte das auch nur weil ich die eigenen Dateien (auch jetzt bei Win 10)
    immer von LW C trenne.
    Ist mir bis heute rätselhaft wieso die standardmäßig immer noch auf C sind.

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